Solaranlagen rechnen sich für Hausbesitzer und Gewerbetreibende in Ostdeutschland immer mehr – nicht nur durch Eigennutzung des Stroms, sondern auch durch finanzielle Beteiligung an Gemeinschaftsprojekten. Neue Daten zeigen: Kommunale Beteiligungsmodelle bringen durchschnittlich 7.170 Euro jährliche Einnahmen pro Anlage.

Die kommunale Beteiligung an Solaranlagen und Windkraftprojekten etabliert sich zunehmend in Ostdeutschland. Dabei können Hausbesitzer und Unternehmen in Sachsen, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin nicht nur von ihrer eigenen Solaranlage profitieren, sondern auch an größeren Gemeinschaftsprojekten partizipieren. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ermöglicht es den Anlagenbetreibern, für ihre finanzielle Beteiligung Erstattungen zu erhalten – ein zusätzlicher finanzieller Anreiz, der vielen noch unbekannt ist.

Für Privatpersonen bedeutet dies konkret: Wer eine Solaranlage besitzt oder sich an einem kommunalen Bürgerkraftwerk beteiligt, kann neben den Einspeisevergütungen zusätzliche Einnahmen generieren. Diese Modelle sind vor allem für Gewerbetreibende interessant, die größere Dachflächen zur Verfügung haben und damit ihre Rendite erheblich steigern können. Die durchschnittliche Beteiligungsvergütung von über 7.000 Euro pro Jahr zeigt das wirtschaftliche Potenzial solcher Projekte in der Region.

In der Praxis funktioniert das so: Sie installieren eine Solaranlage auf Ihrem Dach oder beteiligen sich an einem lokalen Projekt. Danach können Sie automatisiert an den Einnahmen beteiligt werden – unkompliziert und mit minimalen zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Besonders in dünn besiedelten Regionen Ostdeutschlands bietet sich damit eine zusätzliche Einnahmequelle neben der klassischen Eigenversorgung mit Solarstrom.

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