Photovoltaik in Potsdam. Welterbe trifft Solar.
Potsdam vereint preußisches Kulturerbe mit modernster Energietechnik. Mit rund 1.039 kWh Ertrag je kWp und Jahr liegt die Landeshauptstadt im Brandenburger Mittelfeld. Ob Villenviertel in der Berliner Vorstadt, Einfamilienhäuser in Babelsberg oder Gewerbeobjekte am Stern — Volt Energie findet für jedes Potsdamer Dach die passende Solarlösung, auch im sensiblen Welterbeumfeld.
Wie viel Photovoltaik in Potsdam schon läuft
Die Bundesnetzagentur führt für Potsdam 4.254 Solaranlagen in Betrieb mit zusammen 58,9 MW; 96 Prozent davon bleiben unter 30 kWp. Zwischen Mittelwert (13,8 kWp) und Median (5,8 kWp) liegt mehr als der Faktor zwei — neben den Hausdächern trägt Potsdam eine Reihe größerer Anlagen auf Gewerbehallen und Wirtschaftsgebäuden sowie zwei große Freiflächenanlagen. Das Tempo bleibt: 554 Anlagen bis Anfang Oktober 2026, 803 waren es 2025 und 864 2024. Bis Potsdam sind es 164 Kilometer ab unserem Lager in Leipzig, rund 103 Minuten.
Quelle: Marktstammdatenregister, Abruf 08.10.2026.
Was kostet Photovoltaik in Potsdam 2026?
Eine schlüsselfertige 10-kWp-Photovoltaikanlage kostet bei uns 14.400 bis 19.400 Euro inklusive Planung, Montage, Wechselrichter und Netzanschluss über die Netzgesellschaft Potsdam (NGP). Mit einem 10-kWh-Stromspeicher liegt der Gesamtpreis bei 17.800 bis 24.100 Euro. Das sind unsere eigenen schlüsselfertigen Festpreise und keine Marktdurchschnitte: Gerüst, Planung, Statik, Netzanmeldung, Marktstammdatenregister, Zählerschrank und Inbetriebnahme sind enthalten, Nachträge gibt es nicht. Grundlage sind 19 kalkulierte Volt-Angebote von 9,1 bis 28,2 kWp, die Spanne von ±15 % bildet deren Streuung ab. In Potsdam gelten dieselben Preise wie im übrigen Gebiet — für die Nähe zu Berlin schlagen wir nichts auf.
Mit 1.300 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene pro Jahr liegt Potsdam im Mittelfeld der Brandenburger Standorte. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt hier rund 10.000 kWh Solarstrom jährlich. Die Amortisationszeit liegt je nach eigenem Stromverbrauch bei 8 bis 15 Jahren, die durchschnittliche Rendite über 25 Jahre bei 4 bis 11 % pro Jahr. Wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen, begrenzt Ihr Verbrauch und nicht das Dach: mit Speicher sind höchstens 85 % möglich, ein Haushalt mit 4.500 kWh Verbrauch kommt auf rund 40 %. Die Potsdamer Klimaschutzförderrichtlinie sieht Zuschüsse für PV und Speicher vor; neue Anträge nimmt die Stadt derzeit nicht an (Stand 30.09.2026). Der KfW-Kredit 270 steht weiterhin zur Verfügung.
Beispielrechnung 10 kWp + 10 kWh-Speicher in Potsdam
Eine typische Anlage mit 10 kWp (ca. 22 Module à 460 Wp) und 10 kWh Speicher kostet in Potsdam schlüsselfertig rund 20.900 Euro — die Mitte unserer Festpreisspanne von 17.800 bis 24.100 Euro. Dank Nullsteuersatz nach §12 Abs. 3 UStG entfallen 19 % Umsatzsteuer auf Module, Wechselrichter, Speicher und Montage — der Brutto-Preis entspricht dem Netto-Preis. Bei 1.300 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene produziert die Anlage rund 10.000 kWh Solarstrom im Jahr. Ein Vier-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Verbrauch nutzt davon auch mit Speicher nur etwa 3.960 kWh selbst — knapp 40 %, denn mehr nimmt der Haushalt gar nicht ab; die übrigen rund 6.040 kWh gehen ins Netz der Netzgesellschaft Potsdam. Bei 37,0 ct/kWh Haushaltsstrom sind das 1.465 Euro Eigenverbrauchsersparnis plus 465 Euro Einspeisevergütung (7,70 ct/kWh), nach Abzug von 200 Euro Betriebskosten also rund 1.730 Euro Vorteil im Jahr — die Anlage ist nach gut 12 Jahren bezahlt. Wer mehr verbraucht, ist schneller durch: Bei 6.000 kWh Jahresverbrauch steigt der Vorteil auf rund 2.120 Euro und die Anlage rechnet sich in knapp 10 Jahren. Ab Jahr 21 entfällt die EEG-Vergütung, dann zählt nur noch der Eigenverbrauch.
Was kostet eine Gewerbe-PV-Anlage in Potsdam?
Gewerbeanlagen in Potsdam werden meist im Bereich 30–100 kWp realisiert — etwa auf Logistik- und Gewerbedächern am Stern, in Drewitz oder im Gewerbegebiet Potsdam-Süd. Für diese Größen kalkulieren wir jedes Projekt einzeln: Unser Festpreisraster ist an Wohnhaus-Angeboten von 9,1 bis 28,2 kWp geeicht und trägt darüber hinaus nicht. Auch die Wirtschaftlichkeit ist eine andere Rechnung als beim Eigenheim — der betriebliche Strompreis, die Einspeisevergütung der jeweiligen Leistungsklasse (5,44 ct/kWh im Bereich über 40 bis 100 kW) sowie IAB-Abschreibung (§7g EStG) und Sonder-AfA wiegen dort schwerer als der Anlagenpreis. Wir erstellen für jedes Gewerbe-Projekt eine individuelle Wirtschaftlichkeitsrechnung mit Kapitalwert, Eigenverbrauchsquote und Steueroptimierung.
Stand: September 2026 · Quelle: Volt Energie GmbH · Preise: eigene Festpreisformel aus 19 kalkulierten Volt-Angeboten (9,1–28,2 kWp, ±15 %) · Globalstrahlung: DWD-Klimamittel 1991–2020 · Einspeisevergütung: 7,70 ct/kWh für Anlagen bis 10 kW, Inbetriebnahme 01.08.–31.12.2026 (BNetzA) · Strompreis-Annahme: 37,0 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, veröffentlicht am 21.08.2026) · Betriebskosten: 200 Euro im Jahr · EEG-Vergütung: 20 Jahre
PV in Potsdamer Stadtteilen
Potsdam ist außergewöhnlich vielfältig — von dicht bebauten Welterbe-Quartieren bis zu modernen Neubaugebieten am Stadtrand. Jeder Stadtteil stellt eigene Anforderungen an die PV-Planung, vor allem im Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz und Solarausbau. Hier erfahren Sie, was für Ihr Dach relevant ist.
Babelsberg
Babelsberg bietet eine Mischung aus Villen, Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern. Babelsberg-Süd mit seinen freistehenden Häusern ist besonders PV-geeignet. Im Bereich von Park Babelsberg (UNESCO-Welterbe) gelten Denkmalschutzauflagen.
Bornim
Im Norden Potsdams gelegen, bietet Bornim überwiegend Einfamilienhäuser und ländliche Bebauung mit großen Dachflächen. Die offene Lage minimiert Verschattung — optimale Bedingungen für PV-Anlagen mit hohen Erträgen.
Golm
Golm ist geprägt vom Wissenschaftspark und Neubaugebieten. Die modernen Gebäude sind häufig PV-ready geplant. Der Stadtteil wächst stark — ideal, um PV direkt beim Hausbau zu integrieren. Die Nähe zur Universität Potsdam bringt zusätzliches Interesse an nachhaltiger Energieversorgung.
Berliner Vorstadt & Am Neuen Garten
Die Berliner Vorstadt am Heiligen See zählt zu den exklusivsten Lagen Potsdams — große Villengrundstücke mit weitläufigen Dachflächen. Wegen der Nähe zum Neuen Garten (UNESCO-Welterbe) sind viele Objekte denkmalrelevant. Hier planen wir mit dezenten Full-Black- und In-Dach-Modulen und stimmen die Genehmigung eng mit der Unteren Denkmalschutzbehörde ab.
Holländisches Viertel & Innenstadt
Das Holländische Viertel mit seinen denkmalgeschützten Backsteinhäusern und die historische Innenstadt erfordern Einzelfallprüfungen. PV ist hier oft nur auf nicht einsehbaren Dachflächen oder mit speziellen, optisch angepassten Modulsystemen genehmigungsfähig. Wir prüfen für jedes Objekt, was zulässig und sinnvoll ist.
Drewitz & Kirchsteigfeld
Drewitz und das benachbarte Kirchsteigfeld sind moderne Wohngebiete im Südosten — Drewitz als „Gartenstadt“ mit saniertem Plattenbau und großen Flachdächern, Kirchsteigfeld mit dichter, aber PV-freundlicher Reihen- und Mehrfamilienhausbebauung. Hier eignen sich aufgeständerte Flachdachsysteme und Mieterstrom-Modelle besonders gut.
Bornstedt & Bornstedter Feld
Das Bornstedter Feld ist eines der größten Neubaugebiete Potsdams. Viele Häuser sind ab Werk PV-ready geplant, mit modernen Sattel- und Pultdächern und kaum Verschattung. Ideale Bedingungen, um PV, Speicher und Wärmepumpe von Anfang an als System zu denken.
Groß Glienicke & Fahrland
Die nördlichen Ortsteile Groß Glienicke, Fahrland und Marquardt sind ländlich geprägt mit vielen freistehenden Einfamilienhäusern und großen Grundstücken. Geringe Verschattung und gut ausgerichtete Süddächer ergeben hier überdurchschnittliche Erträge — oft lohnt sich schon eine größere Anlage ab 12 kWp.
Am Stern, Waldstadt & Potsdam-West
Die Wohngebiete Am Stern und Waldstadt bieten viele Mehrfamilienhäuser mit Flachdächern — gut für aufgeständerte Anlagen und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (§42b EnWG). In Potsdam-West mischen sich Gründerzeitbauten mit Einfamilienhäusern; hier prüfen wir je nach Lage Denkmalschutz und Verschattung durch Baumbestand.
Warum sich PV in Potsdam besonders lohnt
EWP & Netzgesellschaft Potsdam
Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) versorgt die Stadt, die Netzgesellschaft Potsdam (NGP) betreibt das Stromnetz. Potsdams Strompreise liegen aufgrund der Nähe zu Berlin im oberen Segment — jede selbst erzeugte Kilowattstunde spart bares Geld. Die Netzanmeldung bei der NGP übernehmen wir.
UNESCO-Welterbe-Kompetenz
Potsdams Schlösser und Parks gehören zum UNESCO-Welterbe. In der Kernzone und den Pufferzonen gelten besondere Auflagen für bauliche Veränderungen. Wir klären die Anforderungen mit der Unteren Denkmalschutzbehörde Potsdam vorab und arbeiten mit dachintegrierten Modulen sowie farblich angepassten Systemen, die auch in sensiblen Bereichen genehmigungsfähig sein können.
Förderung in Brandenburg
Einen ILB-Zuschuss speziell für PV gibt es für Privathaushalte nicht; die Speicherprogramme der ILB richten sich nur an Unternehmen und Stadtwerke. Potsdamer Eigenheimbesitzer finanzieren über den KfW-Kredit 270; ergänzend prüfen wir die Klimaschutzförderung der Stadt Potsdam.
Solarpotenzial Brandenburg
Potsdam profitiert von der hohen Globalstrahlung Brandenburgs mit ca. 1.100 kWh/m² pro Jahr — einer der höchsten Werte in Norddeutschland. Die flache Topografie und der hohe Anteil an freistehenden Gebäuden mit unverschatteten Dächern in Stadtteilen wie Drewitz, Kirchsteigfeld und Groß Glienicke bieten ideale PV-Bedingungen.
Fördermöglichkeiten für Ihre PV-Anlage
ILB — Investitionsbank Brandenburg
Einen ILB-Zuschuss speziell für PV gibt es für Privathaushalte nicht. Das ILB-Programm Wohneigentum fördert die Modernisierung selbst genutzter Eigenheime; ob eine PV-Anlage dazugehört, entscheidet die ILB im Einzelfall. Wir prüfen die aktuellen Konditionen und stellen als Teil unserer Projektverantwortung die Antragsunterlagen für Ihr Potsdamer Vorhaben mit Ihnen zusammen.
KfW-Förderung (Bund)
Der KfW-Kredit 270 finanziert PV-Anlage und Speicher bis zu 100 % der Kosten; einen Bundeszuschuss für private PV-Anlagen gibt es nicht. Bei Baudenkmälern ist vorher die Genehmigung der Denkmalschutzbehörde nötig.
Potsdamer Klimaschutzkonzept
Potsdam verfolgt ambitionierte Klimaziele und hat ein eigenes Klimaschutzkonzept aufgelegt. Die Stadt fördert den Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet gezielt. Wir prüfen kommunale Förderprogramme und Kooperationsmöglichkeiten mit der EWP für Ihr individuelles Solarprojekt in Potsdam.
Netzanmeldung in Potsdam: EWP & Netzgesellschaft Potsdam
Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) ist der lokale Versorger, das Stromnetz betreibt ihre Tochter Netzgesellschaft Potsdam GmbH (NGP). Die Netzanmeldung einer PV-Anlage erfolgt ausschließlich über die NGP — nicht über die EWP direkt. Wir übernehmen die komplette Kommunikation für Sie.
Ablauf der Netzanmeldung: Wir reichen den Antrag auf Netzverträglichkeit bei der NGP ein, holen die Einspeisezusage ein, koordinieren den Zählertausch (Zweirichtungszähler) und melden die Anlage nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur an. Bei Anlagen ab 30 kWp kommen zusätzliche Prüfschritte zur Netzverträglichkeit hinzu, die wir frühzeitig anstoßen.
Strompreise und Eigenverbrauch: Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) beliefert die Haushalte in der Stadt; wir rechnen mit dem bundesweiten Durchschnitt von 37,0 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, veröffentlicht am 21.08.2026 — erstmals seit Jahren ein Rückgang, im Vorjahr waren es 39,3 ct). Bei Eigenverbrauch aus der eigenen PV-Anlage sparen Sie diese Kosten abzüglich der Einspeisevergütung von 7,70 ct/kWh — rund 29 ct je selbst genutzter Kilowattstunde. Ein Stromspeicher hebt die Eigenverbrauchsquote von rund 30 % auf höchstens 85 %; wie weit tatsächlich, entscheidet Ihr eigener Verbrauch und nicht das Dach.
Kontakt: Netzgesellschaft Potsdam GmbH · Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP), Steinstraße 104–106, 14480 Potsdam
Dachlandschaft und Solarpotenzial in Potsdam
Potsdam profitiert von der hohen Globalstrahlung Brandenburgs: rund 1.100 kWh/m² pro Jahr — einer der besten Werte in ganz Norddeutschland. Eine gut nach Süden ausgerichtete 10-kWp-Anlage liefert hier rund 10.000 kWh jährlich. Die flache Lage in der Havelniederung sorgt für wenig großräumige Verschattung; der begrenzende Faktor ist meist der alte, hohe Baumbestand in den Villenvierteln und entlang der Seen, den wir per Verschattungssimulation in die Ertragsprognose einrechnen.
Die Potsdamer Dachlandschaft ist so vielfältig wie kaum eine andere: weitläufige Villendächer in der Berliner Vorstadt und am Heiligen See, dichte Gründerzeit-Steildächer in Potsdam-West und Babelsberg, denkmalgeschützte Backsteinhäuser im Holländischen Viertel, sanierte Plattenbauten mit großen Flachdächern am Stern, in Drewitz und der Waldstadt sowie moderne, oft PV-ready geplante Neubauten im Bornstedter Feld und in Kirchsteigfeld. Jeder dieser Dachtypen erfordert eine eigene Auslegungs- und Montagestrategie — von leistungsstarken Standardmodulen über aufgeständerte Ost-West-Systeme bis zu denkmalgerechten In-Dach-Lösungen.
Das prägende Potsdam-Thema bleibt der Denkmal- und Welterbeschutz: In der Kernzone rund um Sanssouci, den Neuen Garten und Park Babelsberg gelten strenge Auflagen, in den Pufferzonen Einzelfallprüfungen. Wir klären die Anforderungen mit der Unteren Denkmalschutzbehörde Potsdam vorab und planen in sensiblen Lagen mit dezenten, farblich angepassten Systemen, die sich harmonisch in das historische Stadtbild einfügen — und trotzdem hohe Erträge liefern.
So arbeiten wir in Potsdam
Standort- & Welterbecheck
Wir analysieren Ihr Potsdamer Dach und prüfen gleichzeitig die Lage zu UNESCO-Welterbe-Zonen und Denkmalschutzbereichen. So wissen Sie von Anfang an, welche Optionen bestehen und ob besondere Genehmigungen erforderlich sind.
Konzept & Genehmigung
Basierend auf der Analyse erstellen wir ein maßgeschneidertes Anlagenkonzept. Bei denkmalrelevanten Objekten in der Berliner Vorstadt oder im Holländischen Viertel wählen wir spezielle Modulsysteme. Die Unterlagen für die Förderanträge stellen wir parallel zur Genehmigungsplanung mit Ihnen zusammen.
Installation & Netzanschluss
Die Montage erfolgt fachgerecht nach Plan. Wir koordinieren die Gewerke und den Netzanschluss über die Netzgesellschaft Potsdam. Bei Villenobjekten achten wir auf eine besonders sorgfältige Ausführung, die dem architektonischen Anspruch gerecht wird.
Inbetriebnahme & Betreuung
Nach Qualitätsprüfung und Zählereinbau melden wir Ihre Anlage im Marktstammdatenregister an. Sie erhalten eine persönliche Einweisung und Zugang zu unserem Monitoring-System — für die volle Transparenz über Ihren Potsdamer Solarertrag.
Häufige Fragen zu PV in Potsdam
In der Potsdamer Welterbe-Kernzone (Sanssouci, Neuer Garten, Babelsberg) gelten strenge Auflagen. In den Pufferzonen und angrenzenden Bereichen ist PV häufig möglich, erfordert aber eine Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde Potsdam. Dachintegrierte und farblich angepasste Modulsysteme können auch in sensiblen Bereichen genehmigungsfähig sein.
Einen ILB-Zuschuss speziell für PV gibt es für Privathaushalte nicht; die Speicherprogramme der ILB richten sich nur an Unternehmen und Stadtwerke. Wer sein Haus ohnehin modernisiert, kann das ILB-Programm Wohneigentum nutzen; ob die PV dabei mitgefördert wird, klärt die ILB im Einzelfall. Wir prüfen alle Programme und stellen die Antragsunterlagen mit Ihnen zusammen.
Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) ist der lokale Versorger, Netzbetreiber ist die Netzgesellschaft Potsdam (NGP). Wir übernehmen die Anmeldung bei der NGP, holen die Einspeisezusage ein und koordinieren Zählereinbau und Inbetriebnahme für Ihr Potsdamer PV-Projekt.
Besonders geeignet sind die Einfamilienhausgebiete in Babelsberg-Süd, Drewitz, Kirchsteigfeld und Groß Glienicke. Auch die Villengebiete in der Berliner Vorstadt und am Heiligen See bieten große Dachflächen. In Potsdam-West und im Holländischen Viertel ist PV grundsätzlich möglich, erfordert aber individuelle Abstimmung mit dem Denkmalschutz.
Eine schlüsselfertige 10-kWp-Anlage kostet bei uns 14.400 bis 19.400 Euro inklusive Montage und Netzanschluss, mit einem 10-kWh-Speicher 17.800 bis 24.100 Euro. Das sind unsere eigenen Festpreise und keine Marktdurchschnitte: Gerüst, Planung, Statik, Netzanmeldung, Marktstammdatenregister, Zählerschrank und Inbetriebnahme sind enthalten, Nachträge gibt es nicht. In Potsdam gilt dieselbe Preisliste wie im übrigen Gebiet.
Bei 1.300 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene pro Jahr liegt Potsdam im Mittelfeld der Brandenburger Standorte. Ein Speicher hebt die Eigenverbrauchsquote von rund 30 % auf höchstens 85 % — wie weit tatsächlich, begrenzt Ihr Verbrauch: Ein Haushalt mit 4.500 kWh und 10.000 kWh Jahresertrag kommt auf rund 40 %, bei 6.000 kWh sind es etwa 53 %. Je höher Ihr Abendverbrauch, desto schneller ist die Anlage bezahlt.
Die Potsdamer Klimaschutzförderrichtlinie in der Fassung ab 1. April 2026 sieht 200 € je kWp (höchstens 1.200 €) und 1.000 € für Stromspeicher ab 5 kWh vor. Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden, spätestens bis zum 31. Oktober eines Jahres; vorher ist eine Energieberatung nötig. Neue Anträge nimmt die Stadt derzeit nicht an (Stand 30.09.2026); sobald das wieder geht, veröffentlicht sie es auf potsdam.de. Dazu kommen der KfW-Kredit 270 und 0 % Umsatzsteuer.
Nein. Aufdach-PV-Anlagen sind nach § 61 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a BbgBO verfahrensfrei, auch in Potsdam. An Denkmalen, in Denkmalbereichen und in der Umgebung von Denkmalen, etwa in der Welterbe-Kernzone und den Pufferzonen rund um Sanssouci, den Neuen Garten und Park Babelsberg, brauchen Sie aber eine denkmalrechtliche Erlaubnis. Im Holländischen Viertel und der Berliner Vorstadt sind Einzelfallprüfungen erforderlich.
Wie lange es von der Projektanalyse bis zur Inbetriebnahme dauert, hängt vor allem von Netzanmeldung und Genehmigungen ab. Wie lange die Netzanmeldung bei der Netzgesellschaft Potsdam dauert, hängt von deren Auslastung ab; sie läuft parallel zur Planung. Bei Objekten in Welterbe-Pufferzonen kommt die Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde hinzu.
Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) beliefert die Haushalte in der Stadt. Wir rechnen mit dem bundesweiten Durchschnitt von 37,0 ct/kWh aus der BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026 (veröffentlicht am 21.08.2026; im Vorjahr 39,3 ct). Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart diesen Preis abzüglich der Einspeisevergütung von 7,70 ct/kWh, also rund 29 ct. Ein Stromspeicher hebt die Eigenverbrauchsquote von rund 30 % auf höchstens 85 % — die Grenze setzt Ihr eigener Verbrauch.
In denkmalrelevanten Lagen wie der Berliner Vorstadt, dem Holländischen Viertel oder rund um den Neuen Garten setzen wir auf dezente Full-Black-Module und In-Dach-Systeme, die bündig in die Dachfläche integriert werden und sich optisch zurücknehmen. So bleibt der historische Charakter gewahrt und die Anlage ist häufig auch in sensiblen Bereichen genehmigungsfähig. Die Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde übernehmen wir komplett.
Ja, besonders. Neubaugebiete wie das Bornstedter Feld, Drewitz oder Kirchsteigfeld sind oft schon PV-ready geplant: moderne Sattel- und Pultdächer, gute Ausrichtung und kaum Verschattung. Hier lässt sich PV von Anfang an mit Speicher und Wärmepumpe als System denken, was Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit maximiert. Bei rund 1.300 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene erreichen diese Lagen überdurchschnittliche Erträge.
Beispielrechnungen für Potsdam
Einfamilienhaus in Bornstedt
10,1 kWp auf Satteldach (Südwest, 35°) mit 10 kWh Speicher im Neubaugebiet Bornstedter Feld. Investition: ca. 21.000 Euro (Festpreis-Mitte). Jahresertrag: rund 9.900 kWh. Bei 5.500 kWh Haushaltsverbrauch: Eigenverbrauch 49 %, Ersparnis rund 1.980 Euro im Jahr, bezahlt nach 10,6 Jahren. Netzanmeldung bei der Netzgesellschaft Potsdam inklusive.
Gewerbedach Logistik am Stern
81 kWp auf einem Logistikdach im Gewerbegebiet Potsdam-Süd, aufgeständerte Ost-West-Aufstellung. Ohne Speicher dank hoher Tageslast. Jahresertrag: 76.000 kWh, angenommene Eigenverbrauchsquote: 61 %. Preis und Amortisation kalkulieren wir bei dieser Größe je Projekt — der betriebliche Strompreis und die Einspeisevergütung der Leistungsklasse entscheiden dort stärker als der Anlagenpreis; IAB (§7g EStG) und Sonder-AfA verschieben Steuer nur in spätere Jahre und senken sie nicht dauerhaft.
Villa in der Berliner Vorstadt (Denkmal)
7,4 kWp als In-Dach-Lösung mit denkmalgerechten Full-Black-Modulen am Heiligen See. Jahresertrag: rund 6.830 kWh. Enge Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde Potsdam — von uns vollständig koordiniert.
Beispielrechnungen für typische Anlagen in Potsdam auf Basis unserer Projekterfahrung, keine konkreten Kundenprojekte. Erträge, Ersparnis und Amortisation hängen von Dach, Verbrauch und Strompreis ab. Stand: 2026, Quelle: Volt Energie GmbH.
Die Zahlen sind Modellrechnungen und keine Zusage. Sie hängen von Dach, Ausrichtung, Verschattung, Verbrauch und Strompreis ab — was Ihr Dach konkret bringt, rechnen wir vor dem Angebot durch.