Photovoltaik in Berlin. Der komplette Solar-Guide.
Berlin bietet 1.080–1.322 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene pro Jahr, attraktive Förderprogramme über die IBB (Investitionsbank Berlin) und ein wachsendes Netz an Installateuren.
Photovoltaik in Berlin — Überblick
1.080–1.322 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene
Berlin bietet ideale Bedingungen für Photovoltaik. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt hier ca. 9.500 kWh pro Jahr.
IBB (Investitionsbank Berlin)
Regionale Förderprogramme ergänzen die Bundesförderung. Wir prüfen alle Optionen für maximale Förderung.
Anmeldung inklusive
Die Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber in Berlin und die Eintragung ins Marktstammdatenregister übernehmen wir. Sie unterschreiben nur die Vollmacht.
Wie viel Photovoltaik in Berlin schon läuft
Die Bundesnetzagentur führt für Berlin 63.987 Solaranlagen in Betrieb mit zusammen 567,6 MW; 96 Prozent davon bleiben unter 30 kWp. Zwischen Mittelwert (8,9 kWp) und Median (4,3 kWp) liegt der Faktor zwei — neben den Hausdächern trägt Berlin eine Reihe größerer Anlagen auf Gewerbehallen, Schulen und Wohnblöcken. Der Zubau lässt nach: 7.995 Anlagen bis September 2026, hochgerechnet rund 20 Prozent weniger als die 14.190 des Vorjahres. Bis Berlin sind es 191 Kilometer ab unserem Lager in Leipzig, rund 125 Minuten.
Quelle: Marktstammdatenregister, Abruf 22.09.2026.
Was kostet Photovoltaik in Berlin 2026?
Die Kosten einer PV-Anlage in Berlin hängen von der Anlagengröße, der Modulwahl und dem Speicher ab. Durch den Wegfall der Mehrwertsteuer (0 % MwSt. bis 30 kWp) sind die Endkundenpreise seit 2023 deutlich gesunken. Die folgende Tabelle zeigt Netto-Richtpreise inkl. Montage und Inbetriebnahme.
| Anlagengröße | Ohne Speicher | Mit Speicher (10 kWh) | Ertrag/Jahr |
|---|---|---|---|
| 10 kWp | 14.400 – 19.400 EUR | 17.800 – 24.100 EUR | ca. 9.500 kWh |
| 15 kWp | 17.900 – 24.200 EUR | 21.300 – 28.800 EUR | ca. 14.250 kWh |
| 20 kWp | 21.400 – 28.900 EUR | 24.800 – 33.500 EUR | ca. 19.000 kWh |
Einstiegspreise bei Volt: schlüsselfertig ab 10.000 €, 10 kWp mit 8-kWh-Speicher ab 12.999 €. Die Spannen in der Tabelle sind typische Preise individuell geplanter Anlagen.
Rechenbasis für alle Ersparnis- und Amortisationsangaben auf dieser Seite: 37,0 ct/kWh Haushaltsstrom (BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, veröffentlicht am 21.08.2026), 7,70 ct/kWh für eingespeisten Überschuss bei Inbetriebnahme zwischen dem 01.08. und dem 31.12.2026 (Bundesnetzagentur), 200 EUR Betriebskosten im Jahr und 20 Jahre EEG-Vergütung. Die Eigenverbrauchsquote begrenzt der eigene Verbrauch: mit Speicher höchstens 85 %, ohne Speicher höchstens 32 %.
Wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen, entscheidet Ihr Verbrauch, nicht das Dach. Ein Speicher hebt die Eigenverbrauchsquote von rund 30 % auf höchstens 85 % — mehr, als der Haushalt tatsächlich abnimmt, geht nicht. Ein Berliner Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch kommt mit 10 kWp und Speicher auf rund 42 %, spart damit etwa 1.690 EUR im Jahr und hat die Anlage nach gut 12 Jahren bezahlt. Über alle Verbrauchsprofile gerechnet liegt die Amortisation zwischen 8 und 15 Jahren, die durchschnittliche Rendite über 25 Jahre bei 4 bis 11 % pro Jahr.
Beispielrechnung: 10 kWp + 10 kWh-Speicher in Berlin
Eine typische Anlage mit 10 kWp (ca. 22 Module à 460 Wp) und 10 kWh Speicher kostet in Berlin schlüsselfertig rund 20.900 EUR — das ist die Mitte unserer Festpreisspanne von 17.800 bis 24.100 EUR. Bei 1.080–1.322 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene produziert die Anlage etwa 9.500 kWh Solarstrom pro Jahr. Ein Vier-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Verbrauch nutzt davon mit Speicher rund 42 % selbst — mehr gibt der eigene Bedarf nicht her; der Rest wird ins Netz der Stromnetz Berlin GmbH eingespeist. Bei 37,0 ct/kWh Haushaltsstrom und 7,70 ct/kWh für den eingespeisten Anteil bleiben nach Abzug von 200 EUR Betriebskosten rund 1.690 EUR Ersparnis im Jahr, die Anlage ist nach gut 12 Jahren bezahlt. Hinzu kommt die Speicherförderung über SolarPLUS Teil S (250 € je kWp PV-Leistung, bei 10 kWp also 2.500 €, höchstens 4.750 €), die die Amortisation verkürzt. Über 25 Jahre summieren sich die gesparten Stromkosten auf rund 40.000 EUR — ab Jahr 21 ohne EEG-Vergütung, denn die läuft nur 20 Jahre.
Besonders attraktiv wird die Rechnung in Berlin durch die Kombination aus der landeseigenen SolarPLUS-Förderung und der dichten Bebauung mit großen Mehrfamilienhausdächern, auf denen sich Mieterstrom-Modelle wirtschaftlich umsetzen lassen. Wegen der Berliner Solarpflicht (SolarG Bln) ist PV bei Neubau und Dachsanierung ohnehin häufig verpflichtend — eine durchdachte Planung macht aus dieser Pflicht eine rentable Investition.
Förderung für Photovoltaik in Berlin 2026
Berlin fördert Photovoltaik über das Landesprogramm SolarPLUS. Die aktuelle Richtlinie (Fassung vom 13.03.2026) gilt bis 31.12.2026; einen Rechtsanspruch gibt es nicht, die IBB Business Team GmbH entscheidet im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
SolarPLUS Teil S (Eigenheime)
Pauschalen für Ein- und Zweifamilienhäuser: 250 € je kWp PV-Leistung für den Stromspeicher (höchstens 4.750 €), 750 € für den Zählerschrank, 300 € je kWp für denkmalgerechte Anlagen. Den Speicher gibt es nur mit einer neuen PV-Anlage oder bei Nachrüstung innerhalb von drei Monaten nach deren Inbetriebnahme. Antrag vor der Beauftragung.
SolarPLUS Teil L (Gewerbe, Mehrfamilienhaus)
Anteilsförderung für Speicher, Energiemanagement und Batteriewechselrichter: 50 %, 40 % oder 30 % je nach Antragsteller, höchstens 30.000 € je Fördergegenstand. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sind hier nicht antragsberechtigt. Beginn erst nach der Eingangsbestätigung der IBB.
Bundesweite Förderung
KfW-Kredit 270 mit Zinssätzen von 4,45 bis 12,34 % eff. (Stand 09.10.2026). Einspeisevergütung nach EEG 2023: 7,70 ct/kWh (Teileinspeisung bis 10 kWp). Steuerbefreiung für PV-Anlagen bis 30 kWp. Der Wallbox-Zuschuss KfW 442 ist ausgelaufen.
Alle Programme mit Konditionen, Quellen und Stand: Photovoltaik-Förderung Berlin 2026.
Solarpflicht in Berlin — was Sie wissen müssen
Seit dem 1. Januar 2023 gilt in Berlin eine Solarpflicht. Das Solargesetz Berlin (SolarG Bln) verpflichtet Eigentümer, bei Neubauten mindestens 30 % der Bruttodachfläche und bei wesentlichen Umbauten des Daches im Bestand mindestens 30 % der Nettodachfläche mit Solaranlagen (PV oder Solarthermie) auszustatten.
Für wen gilt die Solarpflicht?
Die Pflicht gilt für Gebäude mit mehr als 50 m² Nutzfläche, und zwar bei Neubauten und bei wesentlichen Umbauten des Daches (Dachausbau, Aufstockung oder Sanierung, die mehr als die Hälfte der Dachhaut erneuert). Die Pflicht entfällt, wenn sie anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften widerspricht (etwa wenn die Denkmalbehörde keine Dachfläche dafür freigibt), technisch unmöglich ist oder das Dach eines Bestandsgebäudes nur nach Norden zeigt (§ 5 SolarG Bln); bei unbilliger Härte ist eine Befreiung möglich (§ 7).
Konsequenzen bei Verstößen
Verstöße gegen die Solarpflicht können mit Bußgeldern geahndet werden: bis 5.000 EUR bei Ein- und Zweifamilienhäusern, bis 25.000 EUR bei Mehrfamilienhäusern und bis 50.000 EUR bei Nichtwohngebäuden. Die Bezirksämter überwachen die Einhaltung. Ein Befreiungsantrag ist bei nachgewiesener Unwirtschaftlichkeit möglich.
Volt Energie berät zu den Anforderungen des Berliner Solargesetzes und übernimmt die Planung und Projektierung Ihrer PV-Anlage — inklusive der erforderlichen Nachweise.
Netzbetreiber in Berlin — Übersicht
Für die Netzanmeldung Ihrer PV-Anlage ist der zuständige Verteilnetzbetreiber relevant. In Berlin ist die Zuordnung einfach:
| Netzbetreiber | Versorgungsgebiet | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Stromnetz Berlin GmbH | Gesamtes Berliner Stadtgebiet | 100 % Tochter des Landes Berlin; digitales Anmeldeportal |
Volt Energie übernimmt die vollständige Netzanmeldung bei der Stromnetz Berlin GmbH, die Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR) und die Koordination mit dem Messstellenbetreiber.
Photovoltaik in Berlins Bezirken
Volt Energie ist in allen 12 Berliner Bezirken aktiv. Die folgenden Bezirke haben eigene Detailseiten mit lokalen Informationen:
Mitte
Regierungsviertel, Altbauten und Neubauprojekte. Hohe Nachfrage durch Solarpflicht.
PV Berlin-Mitte →Pankow
Größter Bezirk Berlins. Viele Ein- und Zweifamilienhäuser in Karow, Blankenburg und Buch.
Steglitz-Zehlendorf
Villen- und Einfamilienhausviertel mit idealen Dachflächen für PV.
PV Berlin-Steglitz →Weitere Bezirksseiten: Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Neukölln, Reinickendorf, Spandau, Tempelhof-Schöneberg.
Berlins Dachlandschaft nach Bezirk
Berlin ist kein einheitlicher PV-Markt — jeder Bezirk bringt eigene Gebäudetypen und Dachformen mit. Das bestimmt, welche Anlage sich lohnt und welche Montagetechnik passt:
Innenstadt: Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Neukölln
Geprägt von dichten Gründerzeit-Mehrfamilienhäusern mit Steildächern und großen Berliner Mietshäusern mit Walmdach. Hier sind Mieterstrom-Modelle und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (§42b EnWG) das große Thema. Wegen der Traufenhöhe und teils einsehbarer Lagen prüfen wir Verschattung durch Nachbargebäude und Denkmalschutz besonders sorgfältig.
Villenbezirke: Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf
Großzügige Einfamilienhäuser und Stadtvillen mit Sattel- und Walmdächern in idealer 30–45°-Neigung. Diese Bezirke bieten die besten Voraussetzungen für klassische 8–15-kWp-Anlagen mit Speicher und Wallbox. In Grunewald, Dahlem und Westend sind einzelne Objekte denkmalgeschützt.
Plattenbau & Großsiedlungen: Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg
Die großflächigen Flachdächer der WBS-70-Plattenbauten bieten enormes Potenzial für aufgeständerte Ost-West-Anlagen und Mieterstrom. Hier lassen sich mit Wohnungsgenossenschaften und Vermietern größere Dachanlagen mit hoher Belegungsdichte umsetzen.
Stadtrandlagen: Pankow, Treptow-Köpenick, Spandau, Reinickendorf
Die äußeren Bezirke mit Ortsteilen wie Karow, Buch, Müggelheim, Kladow oder Heiligensee bieten viele freistehende Einfamilienhäuser mit großen, unverschatteten Dächern — sehr gute PV-Erträge und ideal für die Kombination mit Wärmepumpe.
Solarpotenzial und Dächer in Berlin
Berlin überrascht viele: Mit 1.080–1.322 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene pro Jahr erreicht die Hauptstadt Einstrahlungswerte, die an Süddeutschland heranreichen. Die flache Lage in der Berliner Urstromtal-Ebene bedeutet kaum Bergverschattung. Eine gut ausgerichtete 10-kWp-Anlage liefert hier rund 9.500 kWh jährlich. Der begrenzende Faktor in der Stadt ist selten die Sonne, sondern die Verschattung durch Nachbargebäude und Baumbestand — die wir in jeder Standortanalyse simulieren.
Die typische Berliner Dachlandschaft ist außergewöhnlich vielfältig: Gründerzeit-Steildächer in der Innenstadt, weitläufige Flachdächer auf Plattenbauten und Gewerbe, klassische Sattel- und Walmdächer in den Villenvierteln sowie immer mehr Gründächer. Jeder Dachtyp erfordert eine eigene Montage- und Auslegungsstrategie.
Ein Berliner Spezialthema sind Gründächer: Das Land fördert die Kombination aus Dachbegrünung und PV (Biodiversitäts-Gründach mit Solar) besonders. Die Module werden dabei aufgeständert über der Begrünung montiert — das verbessert sogar den Modulwirkungsgrad, weil die Verdunstung die Paneele kühlt. Wir planen solche Kombi-Systeme inklusive Statik- und Lastnachweis.
Auf den dichten Innenstadtdächern ist die Statik der entscheidende Punkt: Viele Altbauten haben Holzbalkendecken, deren Tragfähigkeit wir vor jeder Planung prüfen lassen. Auf Flachdächern setzen wir ballastierte Aufständerungen ein, die ohne Dachdurchdringung auskommen und die Abdichtung nicht beschädigen — wichtig bei den oft sanierten Bitumendächern der Großsiedlungen.
Gewerbe-PV und Mieterstrom in Berlin
In einer Stadt mit über zwei Millionen Wohnungen, davon der Großteil zur Miete, ist Mieterstrom der Schlüssel zur Solarwende auf dem Dach. Volt Energie projektiert Mieterstrom- und GGV-Anlagen (gemeinschaftliche Gebäudeversorgung nach §42b EnWG) für Eigentümer, Genossenschaften und Vermieter — von der Belegungsplanung über die Messkonzepte bis zur Abrechnung. Der Mieterstromzuschlag und die SolarPLUS-Förderung verbessern die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.
Mehrfamilienhäuser & Mieterstrom
Auf den großen Gründerzeit- und Plattenbaudächern erzeugen wir Solarstrom, der direkt an die Mieter im Haus geliefert wird — günstiger als Netzstrom und ohne Netzentgelte für den vor Ort verbrauchten Anteil.
Gewerbe- & Logistikdächer
Berlin hat große Gewerbegebiete in Marzahn, Spandau, Tempelhof und Adlershof. Hallendächer mit hohem Tageslastprofil eignen sich ideal für Anlagen ab 30 kWp mit Eigenverbrauchsquoten von 70 % und mehr — plus IAB und Sonder-AfA.
Pflicht trifft Wirtschaftlichkeit
Da das Berliner Solargesetz bei Neubau und wesentlicher Dachsanierung 30 % Dachbelegung vorschreibt, planen wir die Pflichtanlage gleich so, dass sie maximalen wirtschaftlichen Nutzen bringt — statt nur die Mindestquote zu erfüllen.
Beispielrechnungen für Berlin
Einfamilienhaus in Zehlendorf
11,0 kWp auf Satteldach (Süd, 40°) mit 10 kWh Speicher und Wallbox. Investition: ca. 22.600 EUR netto (Festpreis-Mitte inkl. 800 EUR Wallbox), abzüglich SolarPLUS-Speicherzuschuss. Jahresertrag: rund 10.400 kWh. Haushalt mit E-Auto und 6.000 kWh Verbrauch: Eigenverbrauch 51 %, Ersparnis rund 2.150 EUR im Jahr, bezahlt nach 10,5 Jahren. Netzanmeldung über Stromnetz Berlin GmbH.
Gründerzeit-Mehrfamilienhaus in Kreuzberg
18,5 kWp auf dem Walmdach eines Mietshauses als Mieterstrom-Anlage für acht Parteien, ohne Speicher. Investition: ca. 23.900 EUR netto (Festpreis-Mitte, Spanne 20.300 bis 27.500 EUR). Jahresertrag: 16.800 kWh. Abstimmung mit Hausverwaltung, Messkonzept und Denkmalschutz durch Volt Energie koordiniert. Was der Mieterstrom einbringt, hängt am Lieferpreis an die Mietparteien und am Mieterstromzuschlag — das rechnen wir je Objekt durch.
Gewerbehalle in Marzahn
72 kWp auf dem Flachdach eines Handwerksbetriebs, ballastierte Ost-West-Aufständerung ohne Dachdurchdringung. Jahresertrag: 67.000 kWh, angenommene Eigenverbrauchsquote: 73 %. Preis und Amortisation rechnen wir bei dieser Größe einzeln: Unser Festpreisraster endet bei rund 28 kWp, und Gewerbestrompreis und die Einspeisevergütung von 5,44 ct/kWh im Bereich über 40 bis 100 kW verschieben das Ergebnis je Betrieb erheblich; IAB (§7g EStG) und Sonder-AfA verschieben nur Steuer in spätere Jahre.
Beispielrechnungen für typische Anlagen in Berlin auf Basis unserer Projekterfahrung, keine konkreten Kundenprojekte. Erträge, Ersparnis und Amortisation hängen von Dach, Verbrauch und Strompreis ab. Stand: 2026, Quelle: Volt Energie GmbH.
Die Zahlen sind Modellrechnungen und keine Zusage. Sie hängen von Dach, Ausrichtung, Verschattung, Verbrauch und Strompreis ab — was Ihr Dach konkret bringt, rechnen wir vor dem Angebot durch.
In 6 Schritten zur PV-Anlage in Berlin
Anfrage & Erstberatung
Kostenlose Beratung per Telefon oder vor Ort. Wir klären Ihre Ziele, den Stromverbrauch und die Dacheignung.
Dachaufnahme & Planung
Vermessung per Drohne oder Satellit. Erstellung der PV-Planung mit Ertragsprognose und Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Angebot & Förderantrag
Detailliertes Angebot mit allen Kosten. Unterstützung bei SolarPLUS-Antrag und KfW-Kredit.
Installation
Montage durch qualifizierte Installationsteams. In der Regel innerhalb von 1–2 Tagen abgeschlossen.
Netzanmeldung
Anmeldung bei Stromnetz Berlin, Registrierung im Marktstammdatenregister, Zählerwechsel koordinieren.
Inbetriebnahme
Abnahme, Einweisung in die Anlage und Monitoring-Einrichtung. Ab jetzt produzieren Sie Ihren eigenen Strom.
FAQ — Photovoltaik in Berlin
Ja. Berlin erreicht 1.080–1.322 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene/Jahr — vergleichbar mit Süddeutschland. Die IBB-Förderung (SolarPLUS) macht PV besonders attraktiv. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt ca. 9.500 kWh pro Jahr und spart einem Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch zusammen mit einem Speicher rund 1.690 EUR im Jahr — gerechnet mit 37,0 ct/kWh Haushaltsstrom (BDEW, Herbst 2026), 7,70 ct/kWh für den eingespeisten Rest und 200 EUR Betriebskosten im Jahr.
Berlin fördert über SolarPLUS (IBB Business Team GmbH, Richtlinie vom 13.03.2026, gilt bis 31.12.2026). Für Eigenheime zahlt Teil S 250 € je kWp PV-Leistung für den Stromspeicher (höchstens 4.750 €), 750 € für den Zählerschrank und 300 € je kWp für denkmalgerechte Anlagen. Teil L fördert Speicher in Gewerbe und Mehrfamilienhäusern anteilig bis 30.000 €. Zusätzlich: KfW-Kredit 270, Einspeisevergütung (7,70 ct/kWh) und Steuerbefreiung bis 30 kWp.
In Berlin ist die Stromnetz Berlin GmbH der einzige Verteilnetzbetreiber für das gesamte Stadtgebiet. Volt Energie übernimmt die vollständige Netzanmeldung und die Registrierung im Marktstammdatenregister.
Eine 10-kWp-Anlage kostet bei uns 14.400 bis 19.400 EUR ohne Speicher (Netto, 0 % MwSt.), mit einem 10-kWh-Speicher 17.800 bis 24.100 EUR. Das sind unsere eigenen schlüsselfertigen Festpreise und keine Marktdurchschnitte: Gerüst, Planung, Statik, Netzanmeldung, Marktstammdatenregister, Zählerschrank und Inbetriebnahme sind enthalten, Nachträge gibt es nicht. Die Spanne von ±15 % bildet ab, wie stark Dach und Zuwegung den Aufwand verändern.
Ja. Seit dem 1. Januar 2023 gilt das Solargesetz Berlin (SolarG Bln) für Gebäude mit mehr als 50 m² Nutzfläche. Bei Neubauten müssen mindestens 30 % der Bruttodachfläche mit Solaranlagen bestückt werden, bei wesentlichen Umbauten des Daches im Bestand mindestens 30 % der Nettodachfläche. Bei Verstößen drohen Bußgelder, bei Ein- und Zweifamilienhäusern bis 5.000 EUR.
Die Montage einer Hausdach-PV-Anlage dauert in der Regel 1–2 Arbeitstage. Wie lange es von der Erstberatung bis zur Inbetriebnahme dauert, hängt vor allem von der Bearbeitung des Förderantrags und der Netzanmeldung bei Stromnetz Berlin ab.
Ja. Flachdächer sind für PV-Anlagen gut geeignet. Die Module werden auf Aufständerungssystemen in einem optimalen Neigungswinkel (ca. 10–15°) montiert. Bei Gründächern kann PV in Kombination mit der Dachbegrünung installiert werden — Berlin fördert diese Kombination besonders.
In der Regel nicht. Solaranlagen in, an und auf Dach- und Außenwandflächen sind nach § 61 Abs. 1 Nr. 3 der Berliner Bauordnung verfahrensfrei. Bei Denkmalen und in ihrer Umgebung braucht es aber eine Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde.
Die Einspeisevergütung nach EEG 2023 beträgt für Anlagen bis 10 kWp 7,70 ct/kWh (Teileinspeisung) bzw. 12,22 ct/kWh (Volleinspeisung). Die Vergütung wird für 20 Jahre ab Inbetriebnahme festgeschrieben.
Ja, wenn Sie abends viel Strom brauchen. Wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen, begrenzt Ihr Verbrauch und nicht das Dach: Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauchsanteil bei rund 30 %, mit Speicher bei höchstens 85 % — ein Haushalt mit 4.500 kWh Verbrauch und 9.500 kWh Jahresertrag kommt auf etwa 42 %. Jede selbst genutzte Kilowattstunde ist rund 29 ct wert (37,0 ct/kWh Haushaltsstrom minus 7,70 ct/kWh Einspeisevergütung), deshalb rechnet sich der Speicher vor allem bei hohem Abendverbrauch, Wärmepumpe oder E-Auto.
Ja. Eine Wallbox kann direkt an die PV-Anlage gekoppelt werden. So laden Sie Ihr E-Auto mit selbst erzeugtem Solarstrom. Systeme wie Huawei FusionCharge oder Easee Home ermöglichen PV-Überschussladen. Der bundesweite KfW-Zuschuss 442 für Wallboxen ist ausgelaufen; Berlin hat derzeit kein eigenes Wallbox-Programm.
Eine PV-Anlage ist fest mit dem Gebäude verbunden und wird bei einem Verkauf in der Regel mit übertragen. Sie steigert den Immobilienwert um ca. 3–5 %. Die EEG-Vergütung und der Förderstatus gehen auf den neuen Eigentümer über.
In Berlin ist die Stromnetz Berlin GmbH der einzige Verteilnetzbetreiber für das gesamte Stadtgebiet, eine 100-%-Tochter des Landes Berlin. Die Anmeldung läuft über das digitale Anmeldeportal: Wir reichen den Antrag auf Netzverträglichkeit ein, holen die Einspeisezusage ein, koordinieren den Zählertausch zum Zweirichtungszähler und melden die Anlage im Marktstammdatenregister an. Den gesamten Ablauf inklusive Abstimmung mit dem Messstellenbetreiber übernehmen wir für Sie.
In Berlin mit seinem hohen Mietwohnungsanteil ist Mieterstrom oft sehr attraktiv. Der auf dem Dach erzeugte Solarstrom wird direkt an die Mieter geliefert — günstiger als Netzstrom und ohne Netzentgelte für den vor Ort verbrauchten Anteil. Hinzu kommen der Mieterstromzuschlag und die IBB-Förderung SolarPLUS. Alternativ bietet sich die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV nach §42b EnWG) an, die bürokratisch schlanker ist. Wir planen Belegung, Messkonzept und Abrechnung komplett.
Ja, und Berlin fördert diese Kombination sogar besonders. Bei einem Solar-Gründach werden die Module aufgeständert über der Dachbegrünung montiert. Die Verdunstung der Pflanzen kühlt die Paneele, was den Modulwirkungsgrad leicht verbessert, und die Begrünung schützt die Dachabdichtung. Wir planen solche Kombi-Systeme inklusive Statik- und Lastnachweis und stimmen sie auf die Anforderungen des Berliner Solargesetzes ab.
Bei denkmalgeschützten Gebäuden — etwa in Teilen von Mitte, Charlottenburg oder Grunewald — ist eine Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirks erforderlich. PV ist häufig dennoch möglich, oft auf nicht einsehbaren Dachflächen oder mit dezenten Full-Black- und In-Dach-Modulen. Die Solarpflicht entfällt bei Denkmalen nur, wenn die Denkmalbehörde keine Dachfläche dafür freigibt; freiwillige Anlagen sind ohnehin möglich. Wir prüfen für jedes Objekt die Genehmigungsfähigkeit.