PV-Rechner. Ertrag & Kosten berechnen.
Berechnen Sie in 2 Minuten den Solarertrag, die Kosten und Ihre jährliche Ersparnis — basierend auf Ihrer Dachfläche und Ihrem Stromverbrauch.
So funktioniert der PV-Rechner
1. Dachfläche
Geben Sie Ihre nutzbare Dachfläche und Ausrichtung ein. Oder nutzen Sie unsere Satellitenanalyse.
2. Verbrauch
Ihr jährlicher Stromverbrauch bestimmt die optimale Anlagengröße und Speicherkapazität.
3. Ergebnis
Anlagengröße, Ertrag, Kosten, Förderung und Amortisation — sofort und kostenlos.
Was ein PV-Rechner ausrechnet
Ein Rechner beantwortet vier Fragen. Nur die vierte entscheidet, ob sich die Anlage lohnt.
Anlagengröße
Wie viele Kilowatt Peak auf Ihr Dach passen, und wie viele davon zu Ihrem Verbrauch passen. Das sind selten dieselbe Zahl.
Jahresertrag
Wie viele Kilowattstunden die Anlage im Jahr liefert. In Mitteldeutschland rechnen wir mit 1.050 kWh je kWp bei Südausrichtung.
Eigenverbrauch
Welcher Anteil davon im Haus bleibt. Ohne Speicher sind das rund 30 Prozent, mit Speicher bis zu 85.
Amortisation
Ab wann die Anlage mehr eingespart hat, als sie gekostet hat. Alles davor ist Vorleistung, alles danach Ertrag.
Mit welchen Werten wir rechnen
Die meisten Rechner zeigen ein Ergebnis, aber nicht die Annahmen dahinter. Wer die Annahmen nicht kennt, kann zwei Ergebnisse nicht vergleichen. Deshalb stehen unsere hier offen:
| Größe | Wert | Grundlage |
|---|---|---|
| Spezifischer Ertrag | 1.050 kWh/kWp | Südausrichtung, Mitteldeutschland |
| Strompreis Haushalt | 37,0 ct/kWh | BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026 |
| Einspeisevergütung | 7,70 ct/kWh | EEG 2023, bis 10 kW, Stand 08/2026 |
| Strompreissteigerung | 3 % pro Jahr | Destatis-Reihe 61243, nur auf den Eigenverbrauch |
| Autarkie mit Speicher | bis 85 % | 10-kWh-Speicher, Einfamilienhaus |
| Fläche je Modul | 1,9 m² / 470 W | gängiges Vollschwarz-Modul |
| Preisspanne | ±15 % | Streuung aus 19 kalkulierten Anlagen |
Die Preisformel stammt nicht aus einer Herstellerliste, sondern aus 19 Anlagen, die wir tatsächlich kalkuliert haben: ein fester Anteil für Wechselrichter, Gerüst, Elektrik und Anmeldung, plus ein Betrag je Kilowatt Peak. Deshalb sinkt der Preis je kWp mit der Anlagengröße, von rund 2.100 €/kWp bei 10 kWp auf etwa 1.250 €/kWp bei 30 kWp.
Was dabei herauskommt
Vier typische Größen, gerechnet mit den Werten von oben. Die Spanne ist keine Verhandlungsmasse, sondern der Abstand zwischen einem einfachen Satteldach und einem Dach mit Gauben, viel Gerüst und langen Leitungswegen.
| Anlage | Ertrag im Jahr | ohne Speicher | mit Speicher |
|---|---|---|---|
| 10 kWp | 10.500 kWh | 14.400–19.400 € | 17.800–24.100 € |
| 15 kWp | 15.750 kWh | 17.900–24.200 € | 21.300–28.800 € |
| 20 kWp | 21.000 kWh | 21.400–28.900 € | 24.800–33.500 € |
| 30 kWp | 31.500 kWh | 28.400–38.400 € | 31.800–43.000 € |
Schlüsselfertig, mit Netzanmeldung und Inbetriebnahme. Für private Anlagen bis 30 kWp gilt der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG, es kommt also keine Mehrwertsteuer dazu.
Drei Fehler, die einen Rechner teuer machen
Eigenverbrauch zu hoch angesetzt
Ohne Speicher bleiben etwa 30 Prozent des Ertrags im Haus: Die Sonne scheint mittags, der Verbrauch kommt abends. Ein Rechner, der 50 oder 60 Prozent unterstellt, verkürzt die Amortisation um Jahre.
Überschuss wie Eigenverbrauch bewertet
Eine selbst verbrauchte Kilowattstunde spart 37 Cent. Dieselbe Kilowattstunde ins Netz bringt 7,70 Cent, also ein Fünftel davon. Eine Anlage, die deutlich größer ist als der Verbrauch, rechnet sich deshalb nicht automatisch besser.
Strompreis eingefroren
Wer 20 Jahre Ersparnis mit dem Strompreis von heute vergleicht, rechnet nicht vorsichtig, sondern falsch. Wir setzen 3 Prozent Steigerung an, und nur auf den Eigenverbrauch: Die Einspeisevergütung ist ab Inbetriebnahme 20 Jahre fest; die Halbjahressätze und den Jahresbetrag zeigt der Einspeisevergütung-Rechner 2026.
Was Sie zur Hand haben sollten
Drei Angaben reichen für eine belastbare Schätzung:
- Stromverbrauch im Jahr. Steht auf der letzten Jahresabrechnung Ihres Versorgers. Wenn ein E-Auto oder eine Wärmepumpe dazukommt, rechnen Sie mit dem künftigen Bedarf, nicht mit dem heutigen.
- Dachfläche und Ausrichtung. Grob genügt: Länge mal Breite der zusammenhängenden Fläche und die Himmelsrichtung. Ein Modul braucht rund 1,9 m² und leistet etwa 470 Watt, ein 10-kWp-Dach also etwa 40 m².
- Verschattung. Schornstein, Gaube, Baum, Nachbargiebel. Was morgens oder nachmittags Schatten wirft, kostet Ertrag und entscheidet mit über die Bauart des Wechselrichters.
Alles Weitere, also Dachneigung, Ziegelart, Zählerschrank und Netzanschluss, klärt sich beim Aufmaß. Für die Frage, ob sich die Anlage lohnt, brauchen Sie es noch nicht.
Vom Richtpreis zum verbindlichen Angebot
Ein Rechner liefert eine Spanne, kein Angebot. Der Weg dahin ist kurz: Wir sehen uns das Dach an, vor Ort, per Video-Termin mit unserem Team oder in der Selbst-Begehung mit Ihrem Handy, und legen die Anlage danach aus. Daraus wird ein Festpreis mit benannten Komponenten statt mit Platzhaltern. Netzanmeldung, Marktstammdatenregister und Inbetriebnahme sind enthalten.
Je nachdem, was Sie zuerst wissen wollen, führt ein anderes Werkzeug schneller zum Ziel: Der Solar-Rechner arbeitet mit Satellitendaten Ihres Dachs, der Dach-Check geht von der Dachfläche aus, und der Preisrechner zeigt die Kostenseite mit Amortisation im Detail.
Häufige Fragen
Unser Rechner nutzt Strahlungsdaten des DWD und erreicht eine Genauigkeit von ±10 %. Die Detailberechnung erfolgt in der Projektanalyse.
Ja. Komplett kostenlos und unverbindlich. Für die detaillierte Projektanalyse kontaktieren Sie uns.
Stromverbrauch im Jahr, Dachfläche und Ausrichtung. Verschattung hilft zusätzlich. Dachneigung, Ziegelart und Zählerschrank braucht erst das Aufmaß.
Weil zwei Dächer mit derselben Fläche unterschiedlich aufwendig sind. Gauben, Gerüstbedarf, Leitungswege und der Zustand des Zählerschranks machen den Unterschied aus. Die Spanne von ±15 Prozent ist die gemessene Streuung aus 19 Anlagen, die wir kalkuliert haben.
Nein. Der Preis je Kilowatt Peak sinkt zwar mit der Größe, aber der Zusatzertrag geht überwiegend ins Netz, und dort bringt er 7,70 statt 37 Cent. Am besten rechnet sich die Anlage, die zum Verbrauch passt. Wenn ein E-Auto oder eine Wärmepumpe absehbar dazukommt, darf sie entsprechend größer ausfallen.
Mit Speicher decken Sie rund drei Viertel Ihres Verbrauchs selbst statt rund 40 Prozent ohne — mehr als der eigene Verbrauch lässt sich nicht selbst nutzen. Jede so verschobene Kilowattstunde ist rund 29 Cent mehr wert. Bei kleinem Verbrauch trägt sich der Speicher selbst nicht, ab etwa 4.000 kWh im Jahr in der Regel schon. Der Preisrechner zeigt beide Varianten nebeneinander.
Bei einer 10-kWp-Anlage mit Speicher und 5.000 kWh Verbrauch meist zwischen 10 und 13 Jahren, mit E-Auto oder Wärmepumpe (rund 8.000 kWh) um 8 Jahre — gerechnet mit 37 Cent Strompreis (BDEW, Herbst 2026), 7,70 Cent Einspeisung und 3 Prozent Preissteigerung im Jahr. Wer deutlich mehr erzeugt als er verbraucht, wartet länger.
Für private Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden gilt seit 2023 der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG. Auf Anlage, Speicher und Montage fällt keine Umsatzsteuer an.