Eine der häufigsten Fragen beim Thema Photovoltaik: Wie groß soll der Batteriespeicher sein? Zu klein gewählt, verschenkt man Sonnenstrom. Zu groß, und die Investition lohnt sich nicht. Wir erklären, wie man die optimale Speichergröße einfach berechnet.
Als Faustregel gilt: 1 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Ein Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch braucht also etwa 4 kWh nutzbaren Speicher.
Genauere Formel: Tagesverbrauch (kWh) × 0,7 bis 1,0 = empfohlene Speicherkapazität. Der Faktor berücksichtigt, dass nicht der gesamte Abendverbrauch aus dem Speicher gedeckt wird.
| Haushalt | Jahresverbrauch | PV-Empfehlung | Speicher (netto) |
|---|---|---|---|
| 1–2 Personen | 2.000–3.000 kWh | 5–7 kWp | 5–7 kWh |
| 3–4 Personen | 3.500–5.000 kWh | 8–12 kWp | 7–10 kWh |
| 5+ Personen / E-Auto | 6.000–10.000 kWh | 12–20 kWp | 10–15 kWh |
| Gewerbe klein | 15.000–30.000 kWh | 20–40 kWp | 15–30 kWh |
Wichtig: Die auf dem Datenblatt genannte Kapazität ist nicht vollständig nutzbar. Lithium-Ionen-Speicher werden zum Schutz der Zellen nur zwischen 5% und 95% des SoC (State of Charge) betrieben. Ein 10-kWh-Speicher hat also etwa 9 kWh nutzbare Kapazität.
| Speicherkapazität | Preisrange (inkl. Installation) | Zusätzl. Eigenverbrauch |
|---|---|---|
| 5 kWh | 4.500–6.500 € | +15–20% |
| 10 kWh | 7.500–11.000 € | +20–30% |
| 15 kWh | 10.000–15.000 € | +25–35% |
Speicher allein ohne PV-Anlage lohnen sich in der Regel nicht. Die Kombination PV + Speicher steigert den Eigenverbrauch jedoch von typisch 30% (ohne Speicher) auf 60–80% – das ist der entscheidende Hebel.
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