Die Elektromobilität wächst rasant – doch viele Netzanschlüsse in Ostdeutschland stoßen an ihre Grenzen. Eine innovative Speicherlösung macht jetzt schnelles Laden auch bei begrenzter Netzanschlussleistung möglich.
Wer in Sachsen, Brandenburg oder Thüringen eine Ladestation für Elektroautos betreiben möchte, scheitert oft an einem Problem: Der lokale Netzanschluss ist zu schwach für hohe Ladeleistungen. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat jetzt eine praktische Lösung entwickelt – ein Megawatt-Ladesystem mit integriertem Stromspeicher. Dieser Pufferspeicher lädt sich in Zeiten niedriger Netzauslastung auf und gibt die Energie dann beim Laden des Fahrzeugs ab. Das bedeutet: Schnelles Laden ohne Netzausbau.
Für Gewerbetreibende und Hausbesitzer in Berlin, Sachsen-Anhalt und der Region hat das konkrete Vorteile. Sie können ihre Ladeinfrastruktur ausbauen, ohne teure Netzausbauten finanzieren zu müssen. Besonders für kleinere Betriebe, Handwerksbetriebe oder Mehrfamilienhäuser ist das attraktiv: Der integrierte Speicher reduziert Lastspitzen und senkt damit oft auch die Netzgebühren. Gleichzeitig wird das lokale Stromnetz entlastet – ein Gewinn für die ganze Region.
Die Technologie zeigt, wie dezentrale Stromspeicher die Energiewende voranbringen. Statt passiv auf den Netzausbau zu warten, können Betriebe und Liegenschaftsbesitzer jetzt aktiv handeln und ihre E-Mobilität zukunftssicher gestalten. Mit einer gut geplanten PV-Anlage und einem passenden Speicher lässt sich dieser Effekt noch verstärken – die Ladestation wird dann teilweise oder vollständig durch Solarstrom versorgt.
Sie planen eine Ladestation oder erweitern Ihre E-Mobilität in Ostdeutschland? Die Kombination aus PV-Anlage, Stromspeicher und intelligenter Ladetechnik wird immer wirtschaftlicher. Gerne beraten wir Sie kostenlos, welche Lösung zu Ihrer Situation passt – kontaktieren Sie Volt Energie unverbindlich.