Photovoltaik in Königs Wusterhausen. Solar vom Projektierer.
Wer in Königs Wusterhausen eine Photovoltaikanlage plant, hat es mit genau einem Netzbetreiber zu tun, mit 1.306 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene und, je nach Adresse, mit der Gestaltungssatzung der Innenstadt. Volt Energie plant Ihre Solaranlage in der Kernstadt ebenso wie in Zeesen, Senzig, Zernsdorf, Niederlehme, Wernsdorf, Kablow und Diepensee schlüsselfertig, meldet sie im E.DIS-Netzgebiet an und bleibt bis zur Übergabe verantwortlich. Die Montage ist im Preis enthalten.
* Rechenbeispiel 10 kWp ohne Speicher: 4.500 kWh Haushaltsverbrauch, 30 % davon vom Dach, Netzstrom 0,37 €/kWh (BDEW 2026), Einspeisung 0,077 €/kWh, vor Betriebskosten.
Photovoltaik in Königs Wusterhausen: was die Funkstadt an der Dahme ausmacht
Ein Verteilnetz vom Bahnhof bis Kablow
Laut unserer Zählung im Marktstammdatenregister hängen 99,9 Prozent der Solaranlagen im Stadtgebiet am Netz der E.DIS Netz GmbH, nur drei von 2.963 gezählten Anlagen sind anders zugeordnet. Auch das Umspannwerk in Niederlehme gehört laut Wärmeplan der Stadt zu E.DIS. Ein eigenes Stadtwerke-Stromnetz, bei dem Sie zuerst die Zuständigkeit klären müssten, gibt es hier nicht.
Sieben Ortsteile voller Eigenheime
Sieben von zehn Gebäuden mit Wohnraum stehen nicht in der Kernstadt, sondern in den Ortsteilen. Dort haben nach dem Zensus 2022 95,5 Prozent der Häuser nur eine oder zwei Wohnungen, knapp neun von zehn stehen frei. Für eine Solaranlage ist das die einfachste Lage: ein Eigentümer, ein Dach, freie Wahl bei der Ausrichtung.
1.306 kWh/m² im Jahr auf dem Modul
Das Photovoltaik-Rechenwerkzeug PVGIS 5.3 der EU-Kommission kommt für Königs Wusterhausen auf 1.306 kWh/m² Einstrahlung in der Modulebene (35 Grad, Süden). Daraus rechnet es für 10 kWp rund 10.430 kWh Strom im Jahr. Ein Ostdach liefert mit rund 8.320 kWh, ein Westdach mit rund 8.080 kWh etwa ein Fünftel weniger, verteilt den Ertrag aber stärker auf Morgen und Abend.
Das Dach im Energieatlas der Stadt
Das Geoportal der Stadt Königs Wusterhausen bindet den Energieatlas der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg ein. Er zeigt die Potenziale für Photovoltaik auf Dach- und Freiflächen und die vorhandenen Erzeugungsanlagen. Für einen ersten Eindruck reicht das, die genaue Belegung mit Modulen rechnen wir danach am Luftbild und vor Ort.
Quellen: Zählung der PV-Anlagen nach Anschluss-Netzbetreiber im Marktstammdatenregister (Stand 27.09.2026); Stadt Königs Wusterhausen, Kommunale Wärmeplanung, Endbericht vom 18. März 2026, Abschnitt 2.7; Zensus 2022 (Stichtag 15.05.2022); PVGIS 5.3 der Europäischen Kommission.
Rund 3.000 Solaranlagen: wie weit Königs Wusterhausen beim eigenen Strom schon ist
Im Register der Bundesnetzagentur stehen für Königs Wusterhausen 2.964 Solaranlagen in Betrieb, zusammen 34,4 MW. 98 Prozent davon haben weniger als 30 kWp. Der Median liegt bei 5,9 kWp; rechnet man die Gesamtleistung auf alle Anlagen um, kommt man auf knapp 12 kWp je Anlage. Den Unterschied machen einige große Dächer in den Gewerbegebieten, während in den Wohnstraßen viele kleine Anlagen und Steckersolargeräte gemeldet sind. Neu hinzugekommen sind 592 Anlagen im Jahr 2024, 513 im Jahr 2025 und 359 bis September 2026. Von unserem Lager in Leipzig sind es bis Königs Wusterhausen 193 Kilometer, rund 113 Minuten Fahrt.
Was im Stadtgebiet an erneuerbarem Strom entsteht, lässt sich tagesaktuell nachsehen: Die Stadt hat mit E.DIS einen Kooperationsvertrag über den EnergieMonitor Königs Wusterhausen geschlossen. Er ordnet die Erzeugungsanlagen nach Art und stellt ihnen den Verbrauch von Privathaushalten, öffentlichen Gebäuden sowie Gewerbe und Industrie gegenüber. Nach Angabe der Stadt deckt Königs Wusterhausen seinen Strombedarf rechnerisch schon heute vollständig aus Biomasse, Photovoltaik, Wind und weiteren Quellen. Für Ihr Haus heißt das wenig: Bilanziell grüner Strom im Ort senkt Ihre eigene Stromrechnung nicht, das schafft nur die Kilowattstunde, die Sie selbst vom Dach verbrauchen.
Quellen: Marktstammdatenregister, Abruf 22.09.2026; Stadt Königs Wusterhausen, Klimaschutz, Abschnitt EnergieMonitor, abgerufen im Oktober 2026.
Zeesen, Senzig, Zernsdorf oder Kernstadt: welche Dächer für eine Solaranlage in Königs Wusterhausen bereitstehen
Der Zensus 2022 zählt in Königs Wusterhausen 10.739 Gebäude mit Wohnraum. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) ist seit 1990 gebaut, 2.018 davon erst seit 2010. Gut jedes fünfte Haus stammt aus der Zeit vor 1950. Zwischen der Kernstadt und den Ortsteilen liegen dabei Welten, wie die Tabelle zeigt.
| Ortsteil | Gebäude mit Wohnraum | davon 1–2 Wohnungen | gebaut ab 1990 | beheizt mit Fernwärme |
|---|---|---|---|---|
| Königs Wusterhausen gesamt | 10.739 | 88,5 % | 58,1 % | 11,1 % |
| Kernstadt | 3.254 | 72,0 % | 55,6 % | 20,6 % |
| Zeesen | 2.156 | 97,2 % | 70,1 % | 6,4 % |
| Zernsdorf | 1.747 | 96,2 % | 61,6 % | 14,7 % |
| Senzig | 1.501 | 97,5 % | 57,4 % | 3,7 % |
| Niederlehme | 904 | 86,6 % | 37,9 % | 3,0 % |
| Wernsdorf | 706 | 96,3 % | 47,6 % | 3,5 % |
| Kablow | 347 | 94,5 % | 49,3 % | 4,0 % |
| Diepensee | 131 | 95,4 % | 94,7 % | 3,8 % |
Quelle: Zensus 2022, kleinräumige Daten für Königs Wusterhausen auf Ortsteilebene (Regionalschlüssel 120610260260), Tabellen 5.1, 5.3 und 5.5, Stichtag 15.05.2022, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, CC BY 3.0 DE. Fernwärme = Heizungsart „Fernheizung“; Prozentwerte gerundet, Kleinwerte statistisch überlagert.
Kernstadt: Hier steht mehr als jedes vierte Gebäude mit Wohnraum in einer Häuserreihe (27,4 Prozent), 581 Häuser haben sieben oder mehr Wohnungen. Von den 10.270 Wohnungen der Kernstadt bewohnen die Eigentümer nur ein Fünftel selbst. Wer hier ein Dach belegen will, ist oft Teil einer Eigentümergemeinschaft oder vermietet, und die Anlage braucht einen Beschluss oder ein Mieterstrom-Konzept, bevor es um Module geht. Ein Fünftel der Gebäude in der Kernstadt heizt mit Fernwärme; dort fällt die Wärmepumpe als großer Stromkunde weg.
Zeesen, Senzig, Wernsdorf: Das ist Eigenheimland. In Senzig stehen 94 Prozent der Häuser frei, 98,5 Prozent gehören Privatpersonen, drei von vier Wohnungen bewohnen die Eigentümer selbst. In Zeesen sind sieben von zehn Häusern 1990 oder später gebaut. Solche Dächer tragen eine Anlage meist ohne vorherige Neueindeckung; die Fragen sind eher, wie viel Fläche nach Süden zeigt und ob Kiefern auf dem Grundstück oder beim Nachbarn Schatten werfen.
Niederlehme und Kablow: Hier ist der Altbau-Anteil am höchsten. In Kablow stammen 124 der 347 Häuser aus der Zeit vor 1950, in Niederlehme 348 von 904. Bei diesen Gebäuden prüfen wir vor der Planung Sparren, Lattung und Eindeckung und schauen in den Zählerschrank, denn eine Anlage samt Speicher braucht oft einen neuen Zählerplatz.
Diepensee: Der kleinste Ortsteil ist ein fast geschlossen neu gebautes Dorf. 94 seiner 131 Wohngebäude entstanden zwischen 2000 und 2009, und fast jedes fünfte heizt schon mit Wärmepumpe oder Solarwärme, mehr als in jedem anderen Ortsteil. Dort lohnt es sich, die Solaranlage von Anfang an auf den Strombedarf der Wärmepumpe auszulegen.
Gasheizung, Fernwärme oder Wärmepumpe: was der Wärmeplan der Stadt für Ihr Solardach bedeutet
Im März 2026 hat die Stadt den Endbericht ihrer kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Der Befund ist deutlich: Erdgas deckt 81 Prozent des Wärmebedarfs, insgesamt kommen rund 98 Prozent der Wärme aus fossilen Brennstoffen. Der Zensus zeigt dasselbe Bild an den Gebäuden: Drei von vier heizen mit Gas, mit Wärmepumpe, Solar- oder Geothermie erst 731 Häuser, also 6,8 Prozent.
Wärmenetze gibt es bisher an drei Stellen. Die Wärmeversorgungsgesellschaft Königs Wusterhausen (WKW) beliefert in der Kernstadt 254 Gebäude über ein 24,7 Kilometer langes Fernwärmenetz. In Zernsdorf versorgt Engie 213 Gebäude über ein Nahwärmenetz, am Beethovenring die GASAG Solution Plus 131 Gebäude aus einem Blockheizkraftwerk. Im Zielszenario wächst der Anteil der Wärmenetze am Wärmebedarf bis 2045 nur von 14 auf 18 Prozent. Für die allermeisten Häuser außerhalb dieser Netze rechnet der Plan mit einer dezentralen Versorgung und hält fest, dass Luft-Wärmepumpen schon heute häufig wirtschaftlich sind.
Für die Planung Ihrer Solaranlage folgt daraus eine einfache Frage: Kommt in den nächsten Jahren eine Wärmepumpe? Wenn ja, legen wir die Anlage größer aus und rechnen zwei Varianten, mit und ohne Wärmepumpe. Wenn Ihr Haus an der Fernwärme der WKW hängt, richtet sich die Anlage nach dem Haushaltsstrom und gegebenenfalls nach dem E-Auto. Wichtig zur Einordnung: Der Wärmeplan selbst verpflichtet niemanden. Ohne gesonderten Beschluss über Wärmenetzgebiete bleibt er laut Bericht eine rein strategische Planung der Stadt ohne rechtliche Außenwirkung.
Quellen: Stadt Königs Wusterhausen, Kommunale Wärmeplanung Königs Wusterhausen, Endbericht, Stand 18. März 2026, Kurzzusammenfassung und Abschnitte 2.4.1 und 3.3; Zensus 2022, Tabelle 5.2.
Solaranlage in Königs Wusterhausen anmelden: Unterlagen, Termine und Vergütung bei E.DIS
Ob Sie in Zeesen, Wernsdorf oder an der Bahnhofstraße wohnen, Ihr Ansprechpartner für den Netzanschluss ist in aller Regel die E.DIS Netz GmbH mit Sitz in Fürstenwalde. Die Anmeldung läuft in mehreren Schritten, und an jedem davon hängen Fristen:
- Vor der Planung: Das Datenerfassungsblatt für Photovoltaikanlagen gilt bei E.DIS als Voranfrage zur Netzverträglichkeitsprüfung. Erst wenn es vollständig ist, bewertet E.DIS den Anschluss netztechnisch.
- Zertifikate: Seit dem 01.02.2025 genügt für den Wechselrichter die Registrierungsnummer aus dem zentralen Zertifikateregister ZEREZ; das Einheitenzertifikat muss nicht mehr beigelegt werden.
- Zwei Wochen vor dem Anschluss: Die Inbetriebsetzungsanmeldung geht an den zuständigen Regionalstandort. Darin bestätigen Anlagenbetreiber und Errichter Anzahl und Typ von Modulen und Wechselrichtern; Abweichungen von der Anmeldung sind zu kennzeichnen.
- Nach der Inbetriebnahme: Datum und Leistung, die Sie E.DIS melden, müssen mit Ihrem Eintrag im Marktstammdatenregister übereinstimmen.
Für den Strom, den Sie einspeisen, zahlt E.DIS monatliche Abschläge, jeweils am 15. des Folgemonats: elf Abschläge und eine Jahresendabrechnung. Den Termin können Sie nicht verschieben, die Höhe schon. Die Abrechnungen liegen als PDF im Kundenportal. Die Anmeldeunterlagen stellen wir für Sie zusammen und reichen sie ein; unterschreiben müssen Sie nur, was der Anlagenbetreiber selbst unterschreibt.
Quellen: E.DIS Netz GmbH, Datenerfassungsblatt Photovoltaikanlagen, Inbetriebsetzungsanmeldung für Erzeugungsanlagen, Hinweisblatt ZEREZ und FAQ Erneuerbare Energien, abgerufen am 08.10.2026.
Schlossplatz, Mühleninsel, Kablower Dorfaue: wo in Königs Wusterhausen Satzungen bei Solarmodulen mitreden
Eine Aufdach-Solaranlage ist in Brandenburg verfahrensfrei (§ 61 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a BbgBO), eine Baugenehmigung brauchen Sie also nicht. Eine Solarpflicht gibt es ebenfalls nicht mehr: § 32a BbgBO ist seit dem 30. Juni 2026 aufgehoben. Verfahrensfrei heißt aber nicht regelfrei. In Königs Wusterhausen gibt es zwei Ortssatzungen, die bei Modulen auf dem Dach ausdrücklich oder sinngemäß mitreden.
Gestaltungssatzung Innenstadt. Sie gilt für das Stadtzentrum rund um Schloss und Schlosspark, Kirchplatz, Nottekanal und Mühleninsel samt den gründerzeitlichen Straßen daneben; die genaue Grenze zeigt der Plan im Geoportal der Stadt. Sie gilt ausdrücklich auch für verfahrensfreie Maßnahmen und für alle Gebäudeteile, die man von Straßen, Wegen, Plätzen und Grünanlagen aus sieht. Ihr § 7.3 regelt Solaranlagen: zulässig auf der straßenabgewandten Seite des Hauptgebäudes, auf Nebengebäuden und in den Höfen. Zur Straße hin nur ausnahmsweise, wenn es keine andere Fläche gibt, und dann im Farbton der Dacheindeckung in die Dachhaut integriert (In-Dach-Montage), als geschlossene Fläche mit geraden Rändern und mindestens 30 Zentimeter Abstand zu First, Traufe und Ortgang. Wer dagegen verstößt, handelt nach § 11 der Satzung ordnungswidrig. Für eingetragene Denkmale gilt die Satzung nicht; dort entscheidet das Denkmalrecht.
Kablower Dorfaue. Für den Rundling um den Anger gilt seit dem 22. September 1998 eine Erhaltungs- und Gestaltungssatzung. Solaranlagen nennt sie nicht, sie stammt aus einer Zeit vor dem Solarboom. Sie schreibt aber Ziegel oder Pfannen in Rot bis Rotbraun, Braun oder Anthrazit vor, lässt an der Straßenseite keine Dachaufbauten zu und begründet das mit den bis heute fast unberührten, ruhigen Dachflächen der Dorfaue. Ob Module darunter fallen, klären wir vor der Planung mit der Stadtverwaltung; die rückwärtige, zur Landschaft oder zum Hof zeigende Dachfläche ist der naheliegende Platz.
Denkmalschutz. Einen per Satzung geschützten Denkmalbereich wie in Wildau oder Schulzendorf hat Königs Wusterhausen laut Denkmalliste des Landes (Stand 01.01.2026) nicht. Es gibt aber zahlreiche Einzeldenkmale, darunter das Jagdschloss am Schlossplatz, das Funkamt auf dem Funkerberg, die Kreuzkirche, den Bahnhof sowie die Dorfkirchen in Kablow, Niederlehme und Wernsdorf. An einem Denkmal und in seiner Umgebung brauchen Sie eine denkmalrechtliche Erlaubnis nach § 9 Brandenburgisches Denkmalschutzgesetz. Zuständig ist die untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald, die praktischerweise in Königs Wusterhausen selbst sitzt (Brückenstraße 41). Ein Formular ist nicht vorgeschrieben, die Behörde stellt einen Musterantrag bereit. Nach der Landes-Verwaltungsvorschrift VV EED vom 20. Juli 2023 soll die Erlaubnis für Solaranlagen in der Regel erteilt werden, vor allem wenn die Module vom öffentlichen Raum aus nicht zu sehen sind.
Quellen: Stadt Königs Wusterhausen, Gestaltungssatzung für die Innenstadt (Fassung Stand 05.12.2016, §§ 1, 2, 7.3, 11, 12) und Erhaltungs- und Gestaltungssatzung Kablower Dorfaue; BLDAM, Denkmalliste Landkreis Dahme-Spreewald, Stand 01.01.2026; Landkreis Dahme-Spreewald, Untere Denkmalschutzbehörde; VV EED vom 20.07.2023; Brandenburgische Bauordnung, abgerufen im Oktober 2026.
Zuschuss aus Königs Wusterhausen oder dem Landkreis Dahme-Spreewald? Der ehrliche Stand
Stadt Königs Wusterhausen
Auf ihrer Klimaschutzseite nennt die Stadt kein Förderprogramm für private Solaranlagen oder Balkonkraftwerke. Sie hat ein Klimaschutzmanagement, einen Wärmeplan und den EnergieMonitor mit E.DIS. Für Fragen zu städtischen Vorhaben ist das Klimaschutzmanagement in der Scheederstraße der Ansprechpartner.
Landkreis und Land
Ein Zuschuss des Landkreises Dahme-Spreewald für private Dachanlagen ist uns nicht bekannt. Einen ILB-Zuschuss speziell für PV gibt es für Privathaushalte nicht; die Speicherprogramme der ILB richten sich nur an Unternehmen und Stadtwerke. Taucht ein neues Programm auf, prüfen wir es vor dem Angebot.
Bund: Steuer, Kredit, Vergütung
Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden kaufen Sie mit 0 % Umsatzsteuer. Der KfW-Kredit 270 steht auch in Königs Wusterhausen zur Verfügung; der KfW-Zuschuss 442 für Solar, Speicher und Wallbox ist ausgelaufen. Den eingespeisten Strom vergütet E.DIS als Netzbetreiber nach dem EEG.
Quellen: Stadt Königs Wusterhausen, Klimaschutz; Investitionsbank des Landes Brandenburg; KfW. Stand: Oktober 2026.
Modellrechnung für drei Dächer in Königs Wusterhausen
Freistehendes Haus in Senzig, Süddach
Angenommen wird ein Satteldach nach Süden mit 9,6 kWp und rund 10.010 kWh Ertrag im Jahr. Bei 4.500 kWh Verbrauch spart der Haushalt ohne Speicher ca. 1.170 €/Jahr; mit 10-kWh-Speicher deckt er rund drei Viertel seines Bedarfs selbst (3.380 kWh) und spart ca. 1.760 €/Jahr. Kommt später eine Wärmepumpe dazu, steigt der Eigenverbrauch weiter.
Reihenhaus in der Innenstadt
Angenommen wird ein Haus im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung, dessen straßenabgewandte Dachseite nach Osten zeigt. Dort passen 5,4 kWp mit rund 4.490 kWh Ertrag im Jahr. Die Straßenseite bleibt frei, so wie es § 7.3 der Satzung als Regelfall vorsieht.
Halle im Gewerbegebiet
Angenommen wird ein Flachdach mit 80 kWp in Ost-West-Aufständerung und rund 66.500 kWh Ertrag im Jahr, davon 55 % im eigenen Betrieb verbraucht. Bei dieser Größe stimmen wir die Netzverträglichkeitsprüfung mit E.DIS früh ab. IAB und Sonder-AfA (§ 7g EStG) verschieben Steuer nur in spätere Jahre und senken sie nicht dauerhaft.
Beispielrechnungen für typische Anlagen in Königs Wusterhausen, keine konkreten Kundenprojekte. Erträge nach PVGIS 5.3 für Königs Wusterhausen (Süd 1.043, Ost 832, West 808 kWh je kWp), Netzstrom 0,37 €/kWh, Einspeisung 0,077 €/kWh. Stand: 2026, Quelle: Volt Energie GmbH.
Die Zahlen sind Modellrechnungen und keine Zusage. Sie hängen von Dach, Ausrichtung, Verschattung, Verbrauch und Strompreis ab — was Ihr Dach konkret bringt, rechnen wir vor dem Angebot durch.
Vom Energieatlas bis zur ersten Abschlagszahlung von E.DIS
Adresse und Dach prüfen
Wir sehen uns Ihr Dach im Luftbild an und klären, ob die Adresse im Bereich der Gestaltungssatzung Innenstadt, in der Kablower Dorfaue oder neben einem Denkmal liegt. Kiefern und Nachbarhäuser gehen in die Verschattungsrechnung ein.
Planen und Unterlagen einreichen
Sie erhalten ein Anlagenkonzept mit Ertragsrechnung, auf Wunsch mit und ohne Wärmepumpe. Danach geht das Datenerfassungsblatt an E.DIS und, wo nötig, der Antrag an die untere Denkmalschutzbehörde in der Brückenstraße.
Montage und Netzanschluss
Die Montage ist im Preis enthalten und läuft nach festem Plan. Die Inbetriebsetzungsanmeldung schicken wir zwei Wochen vor dem Termin an E.DIS und koordinieren den Zählerwechsel.
Registrieren und übergeben
Die Anlage kommt ins Marktstammdatenregister, mit denselben Daten wie in der Meldung an E.DIS. Danach erklären wir Ihnen Wechselrichter, Speicher und Monitoring.
Was Eigentümer in Königs Wusterhausen vor dem Kauf einer Solaranlage wissen wollen
Praktisch überall die E.DIS Netz GmbH: 99,9 Prozent der gemeldeten Solaranlagen im Stadtgebiet hängen am Netz der E.DIS Netz GmbH, in der Kernstadt ebenso wie in Zeesen, Senzig oder Zernsdorf. Die Netzanmeldung beginnt mit dem Datenerfassungsblatt für Photovoltaikanlagen; wir übernehmen sie für Sie.
Module gehören dort auf die straßenabgewandte Dachseite, auf Nebengebäude oder in den Hof. Zur Straße hin sind sie nur ausnahmsweise erlaubt, wenn es keine andere Fläche gibt, und dann als In-Dach-Anlage im Farbton der Eindeckung mit mindestens 30 Zentimeter Abstand zu First, Traufe und Ortgang. Das gilt auch, obwohl die Anlage selbst keine Baugenehmigung braucht.
Die Erhaltungs- und Gestaltungssatzung von 1998 erwähnt Solaranlagen nicht, verbietet aber Dachaufbauten an der Straßenseite und will die ruhigen Ziegeldächer der Dorfaue erhalten. Wir klären deshalb vor der Planung mit der Stadt, was auf Ihrem Dach geht. Die zum Hof oder zur Landschaft zeigende Dachseite ist meist die Lösung.
Nein, Solaranlagen auf Dächern sind nach § 61 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a BbgBO verfahrensfrei. Beachten müssen Sie trotzdem die Ortssatzungen und, an einem Denkmal oder in seiner Nähe, das Denkmalrecht; die Erlaubnis erteilt die untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald in der Brückenstraße 41. Eine Solarpflicht besteht in Brandenburg nicht mehr, § 32a BbgBO ist aufgehoben.
Stand Oktober 2026 nicht. Die Stadt nennt auf ihrer Klimaschutzseite kein Programm für private Anlagen, ein Zuschuss des Landkreises ist uns nicht bekannt, und einen ILB-Zuschuss speziell für PV gibt es für Privathaushalte nicht. Es bleiben 0 % Umsatzsteuer auf Anlagen bis 30 kWp, der KfW-Kredit 270 und die EEG-Vergütung.
Ja, sie wird nur kleiner geplant. Ohne Wärmepumpe richtet sie sich nach dem Haushaltsstrom und gegebenenfalls nach dem E-Auto. In der Kernstadt heizt laut Zensus 2022 rund ein Fünftel der Gebäude mit Fernwärme, in den Ortsteilen außer Zernsdorf fast niemand.
Nein. Laut E.DIS genügt seit Mai 2024 die Registrierung im Marktstammdatenregister, der Netzbetreiber erhält die Daten automatisch. Als Steckersolargerät gilt dabei höchstens 2 kWp Modulleistung und 0,8 kW Wechselrichterleistung je Zählerplatz. Kommt es wegen der Anmeldung zu einem Zählerwechsel, entstehen Ihnen laut E.DIS keine zusätzlichen Kosten.
Laut PVGIS rund 1.043 kWh je kWp und Jahr bei 35 Grad Neigung nach Süden; eine 10-kWp-Anlage kommt damit auf rund 10.430 kWh. Auf Ostdächern sind es rund 832, auf Westdächern rund 808 kWh je kWp, dafür früher am Morgen und länger am Abend.
Meist ja, wenn tagsüber wenig verbraucht wird. In unserer Modellrechnung kommen ohne Speicher rund 30 % des Jahresverbrauchs direkt vom Dach, mit Speicher 60 bis 75 %. Bei 1.043 kWh Ertrag je kWp und Jahr reicht dafür in einem Einfamilienhaus oft ein Speicher von 8 bis 10 kWh.
PV in der Nähe
Diese Orte liegen am nächsten an Königs Wusterhausen. Dazu steht, an wessen Stromnetz dort laut Marktstammdatenregister die meisten Solaranlagen hängen — bei diesem Netzbetreiber wird eine neue Anlage angemeldet:
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