Zwei Monteure von Volt Energie setzen auf einem Ziegeldach das letzte Solarmodul in die Unterkonstruktion
Photovoltaik · Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen. Geplant vom Niederrhein aus.

Volt Energie projektiert Photovoltaikanlagen in Nordrhein-Westfalen — mit Büro und Lager in Krefeld, An der Elisabethkirche 42. Auf dieser Seite steht, was eine Anlage am Niederrhein wirklich bringt, was die Solarpflicht nach Landesbauordnung von Ihnen verlangt und welcher Netzbetreiber für Ihre Adresse zuständig ist. Mit Quellen, damit Sie es nachprüfen können.

Was kostet eine Solaranlage für Ihr Dach? Konkrete Preis-Einschätzung in 24 h werktags · unverbindlich · Büro in Krefeld

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1.064
kWh/m² Globalstrahlung in Krefeld
Rang 2
NRW beim PV-Zubau bundesweit
7,70 ct
Einspeisung bis 10 kW, Stand 09/2026
Krefeld
Büro und Lager vor Ort
Ertrag

Lohnt sich Photovoltaik am Niederrhein?

Der häufigste Einwand am Niederrhein lautet: „Hier scheint doch kaum die Sonne.“ Das stimmt — und führt trotzdem in die Irre, weil dabei zwei verschiedene Größen verwechselt werden.

Sonnenstunden zählen nur die Zeit, in der die Sonne direkt scheint. Globalstrahlung misst die gesamte Energie, die auf einen Quadratmeter trifft — einschließlich des diffusen Lichts bei bedecktem Himmel. Eine Photovoltaikanlage lebt von der Globalstrahlung, nicht von der Sonnenscheindauer. Genau hier liegt der Denkfehler:

Mittel 1991–2020 Krefeld Leipzig Unterschied
Sonnenstunden pro Jahr1.594 h1.723 h+8,1 %
Globalstrahlung (zählt für den Ertrag)1.064 kWh/m²1.090 kWh/m²+2,4 %

Leipzig hat also gut acht Prozent mehr Sonnenstunden, aber nur zweieinhalb Prozent mehr nutzbare Strahlung. Wer vom einen auf das andere schließt, rechnet den Niederrhein systematisch schlechter, als er ist. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt liegt bei rund 1.086 kWh/m² und Jahr. Der Abstand zwischen Krefeld und dem deutschen Mittel beträgt damit rund zwei Prozent — er entscheidet nicht darüber, ob sich eine Anlage rechnet. Das tun Dachausrichtung, Verschattung, Eigenverbrauchsquote und der Strompreis.

Quelle: Deutscher Wetterdienst, Climate Data Center, Rasterdaten der vieljährigen Mittelwerte für Globalstrahlung und Sonnenscheindauer, Bezugszeitraum 1991–2020.

Marktlage

Photovoltaik-Ausbau in NRW 2026

Nordrhein-Westfalen liegt beim Zubau von Photovoltaik-Leistung bundesweit auf Rang zwei, hinter Bayern. Im ersten Halbjahr 2026 kamen 908 Megawatt hinzu; rund 690 Megawatt und damit etwa drei Viertel davon entfielen auf Dachanlagen, 41.282 der neuen Anlagen waren Gebäudeanlagen.

Gleichzeitig geht der Ausbau das zweite Jahr in Folge zurück. Schon im ersten Halbjahr 2025 war der Zubau auf knapp 90.000 Anlagen mit rund 940 Megawatt gesunken. Für Sie als Eigentümer heißt das vor allem eines: Die Handwerks- und Lieferkapazitäten sind derzeit nicht so überlastet wie in den Spitzenjahren — und das ändert sich erfahrungsgemäß, sobald ein Stichtag näher rückt.

Quelle: Landesverband Erneuerbare Energien NRW, Auswertung des Marktstammdatenregisters.

Einspeisevergütung

Was der 31. Dezember 2026 bedeutet

Für Anlagen, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 in Betrieb gehen, zahlt der Netzbetreiber bei Überschusseinspeisung 7,70 Cent je Kilowattstunde bis 10 Kilowatt, 6,66 Cent bis 40 Kilowatt und 5,44 Cent bis 100 Kilowatt. Bei Volleinspeisung sind es 12,22 Cent bis 10 Kilowatt. Dieser Satz gilt dann zwanzig Jahre lang plus den Rest des Inbetriebnahmejahres.

Der Regierungsentwurf für das EEG 2027 sieht vor, dass die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen zum 1. Januar 2027 entfällt. Für Anlagen unter 25 Kilowatt ist stattdessen ein Bonus von 1,5 Cent je Kilowattstunde für direkt vermarkteten Strom vorgesehen, längstens bis zum Ende des 48. Kalendermonats.

Zwei Einschränkungen, die dazugehören. Erstens: Das Gesetz ist noch nicht beschlossen — Bundestag und Bundesrat beraten, Einzelheiten können sich ändern. Zweitens: Entscheidend ist der Tag der Inbetriebnahme, nicht der Tag der Bestellung. Zwischen Auftrag und Inbetriebnahme liegen typischerweise acht bis zwölf Wochen, weil Lieferzeit, Montage und der Zählertausch durch den Netzbetreiber zusammenkommen. Wer den Stichtag sicher erreichen will, sollte das nicht auf die letzten Wochen des Jahres schieben.

Quellen: Bundesnetzagentur (aktuelle Fördersätze) und Bundestags-Drucksache 21/7867, Regierungsentwurf EEG 2027.

Recht

Die Solarpflicht in Nordrhein-Westfalen

NRW hat eine Solarpflicht. Sie steht in § 42a der Landesbauordnung und wird durch die Solaranlagen-Verordnung vom 6. Juni 2024 konkretisiert, die seit dem 19. Juni 2024 gilt. Betroffen sind Neubauten und die vollständige Erneuerung der Dachhaut.

Bei der Dacherneuerung genügt statt der Prozentregel auch eine Mindestleistung — das ist die Variante, die für die meisten Bestandshäuser praktisch relevant ist:

3 kWp

Wohngebäude mit höchstens zwei Wohneinheiten. Das ist der klassische Fall beim Einfamilien- oder Zweifamilienhaus.

4 kWp

Wohngebäude mit drei bis fünf Wohneinheiten.

8 kWp

Wohngebäude mit sechs bis zehn Wohneinheiten sowie Nichtwohngebäude.

Nachweis und Folgen. Eigentümer müssen die Erfüllung der Bauaufsichtsbehörde auf Verlangen nachweisen — mit dem Formular des Bauministeriums und einer Bestätigung über die Registrierung im Marktstammdatenregister. Die Unterlagen sind mindestens zehn Jahre aufzubewahren; die Bauaufsicht prüft jährlich stichprobenartig und setzt bei Verstößen eine Nacherfüllungsfrist von einem Jahr. Wer die Pflicht vorsätzlich oder fahrlässig nicht erfüllt, handelt ordnungswidrig: bis zu 5.000 Euro beim Ein- oder Zweifamilienhaus, bis zu 25.000 Euro beim Mehrfamilienhaus und bis zu 50.000 Euro bei Nichtwohngebäuden.

Die jüngste Novelle der Landesbauordnung vom 21. Juli 2026, in Kraft seit dem 1. September 2026, lässt die Solarpflicht unverändert. Die Verordnung sieht allerdings selbst vor, dass das zuständige Ministerium drei Jahre nach Beginn der Pflicht eine Evaluierung durchführt.

Quelle: recht.nrw.de, amtlicher Volltext der Solaranlagen-Verordnung NRW.

Netzanschluss

Wer ist Ihr Netzbetreiber?

Der Netzbetreiber ist nicht dasselbe wie Ihr Stromlieferant — und er ist es, der Ihre Anlage anschließt, den Zähler setzt und die Einspeisevergütung auszahlt. In NRW wechselt die Zuständigkeit von Gemeinde zu Gemeinde. In Krefeld ist die Verwechslungsgefahr besonders groß.

Ort Netzbetreiber Worauf es ankommt
KrefeldNGN Netzgesellschaft Niederrhein mbHNicht die SWK. Die SWK NETZE GmbH wurde zum 1. September 2016 in NGN umbenannt; die NGN betreibt die Stromnetze in Krefeld, Wachtendonk und Straelen. Die SWK ENERGIE GmbH ist Grundversorger, also Stromlieferant — für die Anmeldung ist sie nicht zuständig.
DüsseldorfNetzgesellschaft Düsseldorf mbHBetreibt das Versorgungsnetz im Stadtgebiet der Landeshauptstadt und ist dort zugleich grundzuständiger Messstellenbetreiber.
NeussWestnetz GmbHDie Stadtwerke Neuss schreiben auf ihrer eigenen Stromseite: „Das Neusser Stromnetz betreibt die Westnetz GmbH.“
MeerbuschStadtwerke Service Meerbusch Willich GmbH & Co. KGDie Stromnetze der Muttergesellschaften sind seit dem 1. Januar 2019 an diese Gesellschaft verpachtet, die seither als Netzbetreiber auftritt.
KaarstWestnetz GmbHSo weist es die Landesübersicht der Strom-Grundversorger 2025 bis 2027 für das gesamte Gemeindegebiet aus. Grundversorger ist die E.ON Energie Deutschland GmbH — die Stadtwerke Kaarst sind Lieferant, nicht Netzbetreiber.
RatingenNetzbetreiber Ratingen (Stadtwerke Ratingen GmbH)Anmeldungen laufen ausschließlich digital über das Netzportal. Erzeugungsanlagen ab 801 VA müssen durch ein Elektroinstallationsunternehmen angemeldet werden.
HildenStadtwerke Hilden GmbHEigenes Mittelspannungsnetz mit 10.000 Volt, gespeist aus zwei Umspannanlagen, verteilt über 220 Ortsnetzstationen.
Langenfeld (Rhld.)Westnetz GmbHFür die Anmeldung ist damit Westnetz zuständig, nicht die Stadtwerke Langenfeld — diese verweisen auf ihrer Stromseite selbst auf „unseren Netzbetreiber Westnetz“.
ErkrathStadtwerke Erkrath GmbHSteckerfertige Anlagen bis 800 VA Wechselrichter- und 2 kWp Modulleistung sind von der Anmeldung beim Netzbetreiber befreit; die Registrierung im Marktstammdatenregister bleibt Pflicht.

Für Haan, Dormagen, Grevenbroich haben wir die Zuständigkeit nicht durch eine Betreiberquelle bestätigen können und nennen deshalb hier bewusst keinen Namen. Maßgeblich ist in diesen Fällen die amtliche Übersicht: Das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht als Regulierungskammer eine Liste, die für jede Gemeinde den Stromnetzbetreiber und den Grundversorger ausweist. Sie wird nach § 36 Absatz 2 EnWG alle drei Jahre zum Stichtag 1. Juli festgestellt und gilt derzeit für die Jahre 2025 bis 2027.

Sie müssen das nicht selbst herausfinden. Wir stellen die Anschlussanfrage, warten die Zusage ab, lassen die Inbetriebsetzung durch die Elektrofachkraft erklären und übernehmen die Registrierung im Marktstammdatenregister. Die muss nach § 5 Absatz 5 der Marktstammdatenregisterverordnung innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme erfolgen — eine Frist, an der die Vergütung hängt.

Und noch etwas, das oft für Unruhe sorgt: Einen neuen Hausanschluss brauchen Sie in aller Regel nicht. § 8 Absatz 1 Satz 2 EEG bestimmt, dass bei Anlagen bis insgesamt 30 Kilowatt auf einem Grundstück mit vorhandenem Netzanschluss genau dieser Anschluss als günstigster Verknüpfungspunkt gilt. Für ein Einfamilienhaus mit 8 bis 15 kWp ist die Frage damit erledigt.

Quellen: Regulierungskammer NRW, § 8 EEG und § 5 MaStRV.

Förderung

Förderung 2026 — was wirklich geht

Wir sagen das lieber vorher als hinterher: Für private Dachanlagen gibt es in Nordrhein-Westfalen 2026 kaum direkte Landeszuschüsse. Das Programm progres.nrw – Klimaschutztechnik läuft zwar weiter, aber sein Speicher-Baustein richtet sich an Städte, Gemeinden und Kreise — nicht an Privathaushalte. Und für diesen Baustein nimmt die Bezirksregierung Arnsberg derzeit ohnehin keine Anträge an.

Was für Sie bleibt und tatsächlich zählt: der Nullsteuersatz auf Photovoltaikanlagen und Speicher, der KfW-Kredit 270 und kommunale Programme. In Krefeld gibt es mit „Klimafreundliches Wohnen“ ein eigenes Stadtprogramm — sein Topf ist derzeit ausgeschöpft, wurde aber schon einmal per Ratsbeschluss aufgestockt, woraufhin die Antragstellung sofort wieder offen war. Den aktuellen Stand zeigt die Stadt über eine Ampel auf krefeld.de/klimafreundlicheswohnen.

Eine Ausnahme mit echtem Geld: Über progres.nrw – Emissionsarme Mobilität ist die Förderung nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur an Mietgebäuden mit mindestens zwei Wohneinheiten und an Wohnungseigentumsanlagen seit dem 14. August 2026 wieder beantragbar, mit bis zu 40 Prozent und höchstens 1.500 Euro je Ladepunkt.

Alle Details zur PV-Förderung in NRW →

Quelle: Bezirksregierung Arnsberg, Förderprogramme Klimaschutz und Energiewende.

Standorte

Photovoltaik in den Städten am Niederrhein und im Raum Düsseldorf

Für diese Orte haben wir eigene Seiten mit dem jeweiligen Netzbetreiber, der örtlichen Förderlage und den Besonderheiten der Bebauung. Die Einwohnerzahlen stammen aus der amtlichen Statistik; wo der Stichtag abweicht, steht er dabei.

Quelle: IT.NRW, Statistisches Landesamt

Duisburg

500.810 Einwohner · kreisfreie Stadt · Netze Duisburg

Mönchengladbach

267.176 Einwohner · kreisfreie Stadt · NEW Netz

Moers

101.298 Einwohner · Kreis Wesel · RheinNetz

Viersen

78.227 Einwohner · Kreis Viersen · NEW Netz

Willich

50.557 Einwohner (Stand März 2026) · Kreis Viersen · Stadtwerke Service Meerbusch Willich

Nettetal

41.711 Einwohner · Kreis Viersen · Stadtwerke Nettetal

Kempen

34.105 Einwohner (Stand 31.12.2024) · Kreis Viersen · Stadtwerke Kempen

Tönisvorst

29.251 Einwohner (Stand 31.12.2024) · Kreis Viersen · NEW Netz

, Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens. Für Ratingen, Langenfeld und Kaarst führen wir hier bewusst keine Einwohnerzahl, weil wir sie nicht gegen die amtliche Quelle bestätigen konnten.

Ablauf

In sechs Schritten zur PV-Anlage in NRW

1

Dach-Check und Erstgespräch

Wir sehen uns Ihr Dach an — Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Eindeckung, Zählerschrank. Am Niederrhein fahren wir dafür aus Krefeld los, nicht aus Sachsen.

2

Auslegung und Festpreis-Angebot

Sie bekommen eine konkrete Auslegung mit Ertragsprognose und einen Komplettpreis. Keine Positionen, die später „noch dazukommen“.

3

Anmeldung beim Netzbetreiber

Wir stellen die Anschlussanfrage bei dem Netzbetreiber, der für Ihre Adresse tatsächlich zuständig ist, und warten die Anschlusszusage ab.

4

Montage

Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Speicher, Wallbox. Für ein Einfamilienhaus meist ein bis zwei Tage.

5

Inbetriebsetzung und Zählertausch

Die Elektrofachkraft meldet die Fertigstellung, der Netzbetreiber setzt den neuen Zähler. Erst danach läuft die Einspeisung.

6

Marktstammdatenregister und Vergütung

Die Registrierung muss innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme erfolgen. Wir übernehmen sie, damit die Vergütung nicht an einer Frist hängen bleibt.

FAQ

Häufige Fragen zu Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen

Lohnt sich Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen überhaupt? +

Ja — und der häufigste Einwand beruht auf einer Verwechslung. Krefeld hat rund 1.594 Sonnenstunden im Jahr, Leipzig 1.723, also gut acht Prozent mehr. Für den Ertrag zählt aber nicht die Sonnenscheindauer, sondern die Globalstrahlung, und die schließt das diffuse Licht bei bedecktem Himmel mit ein. Dort liegen Krefeld mit rund 1.064 und Leipzig mit rund 1.090 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr nur zweieinhalb Prozent auseinander. Wer von Sonnenstunden auf den Solarertrag schließt, rechnet den Niederrhein systematisch schlechter, als er ist. Grundlage sind die Rasterdaten des Deutschen Wetterdienstes im Mittel der Jahre 1991 bis 2020.

Gilt in NRW eine Solarpflicht für mein Haus? +

Für Neubauten und für die vollständige Erneuerung der Dachhaut ja. Rechtsgrundlage ist § 42a der Landesbauordnung NRW zusammen mit der Solaranlagen-Verordnung vom 6. Juni 2024, gültig seit dem 19. Juni 2024. Bei der Dacherneuerung genügt statt der Prozentregel auch eine Mindestleistung: 3 kWp bei Wohngebäuden mit bis zu zwei Wohneinheiten, 4 kWp bei drei bis fünf und 8 kWp bei sechs bis zehn Wohneinheiten. Die Erfüllung ist der Bauaufsicht auf Verlangen nachzuweisen, die Unterlagen sind zehn Jahre aufzubewahren. Wer die Pflicht versäumt, begeht eine Ordnungswidrigkeit — bis zu 5.000 Euro beim Ein- oder Zweifamilienhaus, bis zu 25.000 Euro beim Mehrfamilienhaus.

Warum ist der 31. Dezember 2026 so wichtig? +

Weil sich die Vergütung danach ändern soll. Für Anlagen, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 in Betrieb gehen, zahlt der Netzbetreiber bei Überschusseinspeisung 7,70 Cent je Kilowattstunde bis 10 Kilowatt — zwanzig Jahre lang plus den Rest des Inbetriebnahmejahres. Der Regierungsentwurf für das EEG 2027 sieht vor, dass die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen zum 1. Januar 2027 entfällt. Zwei Einschränkungen, die dazugehören: Das Gesetz ist noch nicht beschlossen, Bundestag und Bundesrat beraten noch. Und entscheidend ist der Tag der Inbetriebnahme, nicht der Tag der Bestellung — bei acht bis zwölf Wochen Vorlauf sollte man das nicht auf die letzten Wochen schieben.

Wer ist mein Netzbetreiber und wer meldet die Anlage an? +

Das ist von Ort zu Ort verschieden und in Krefeld besonders verwechslungsanfällig: Dort ist die NGN der Netzbetreiber, die SWK ENERGIE dagegen nur der Stromlieferant. Die amtliche Zuordnung je Gemeinde führt die Regulierungskammer NRW; sie wird nach § 36 Absatz 2 EnWG alle drei Jahre zum 1. Juli festgestellt und gilt derzeit für 2025 bis 2027. Die Anmeldung übernehmen wir — von der Anschlussanfrage über die Inbetriebsetzungserklärung bis zur Registrierung im Marktstammdatenregister, die nach § 5 Absatz 5 der Marktstammdatenregisterverordnung innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme erfolgen muss.

Brauche ich einen neuen Hausanschluss? +

In aller Regel nicht. § 8 Absatz 1 Satz 2 EEG bestimmt, dass bei Anlagen bis insgesamt 30 Kilowatt auf einem Grundstück mit vorhandenem Netzanschluss genau dieser Anschluss als günstigster Verknüpfungspunkt gilt. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 8 bis 15 kWp ist die Frage damit erledigt. Was fast immer getauscht wird, ist der Zähler.

Welche Förderung gibt es 2026 in NRW für private Anlagen? +

Ehrliche Antwort: wenig direkte Zuschüsse. Das Landesprogramm progres.nrw – Klimaschutztechnik läuft zwar weiter, sein Speicher-Baustein richtet sich aber an Kommunen und nicht an Privathaushalte — und für diesen Baustein nimmt die Bezirksregierung Arnsberg derzeit ohnehin keine Anträge an. Für Privathaushalte zählen daher vor allem der Nullsteuersatz auf Photovoltaik, der KfW-Kredit 270 und kommunale Programme. In Krefeld gibt es mit „Klimafreundliches Wohnen“ ein eigenes Stadtprogramm; sein Topf ist derzeit ausgeschöpft, wurde aber schon einmal per Ratsbeschluss aufgestockt. Den aktuellen Stand zeigt die Stadt über eine Ampel auf ihrer Programmseite.

Ihr sitzt in Leipzig — seid ihr am Niederrhein überhaupt vor Ort? +

Der Firmensitz ist Leipzig, das zweite Büro mit Lager steht in Krefeld, An der Elisabethkirche 42 im Stadtteil Cracau. Module, Wechselrichter, Speicher und Montagematerial liegen damit in der Region und nicht in einem Zentrallager am anderen Ende Deutschlands. Für Aufmaß, Termine und Service ist der Weg entsprechend kurz.

Was kostet eine Anlage in Nordrhein-Westfalen? +

Eine 10-kWp-Anlage ohne Speicher liegt bei uns ab 13.000 Euro, mit 10 kWh Speicher zwischen 19.000 und 23.000 Euro als Komplettpreis. Was Ihr Dach konkret kostet, hängt von Dachform, Eindeckung, Ausrichtung, Gerüstbedarf und Zählerschrank ab. Eine belastbare Zahl bekommen Sie in der kostenlosen Projektanalyse — nicht aus einem Onlinerechner.

Nächster Schritt

Kostenlose Projektanalyse für Ihr Dach

Sie bekommen eine konkrete Auslegung mit Ertragsprognose und einen Komplettpreis — keine Spanne aus einem Onlinerechner. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

Volt Energie GmbH · Büro und Lager Niederrhein: An der Elisabethkirche 42, 47799 Krefeld · Sitz: Riesaer Str. 62, 04328 Leipzig

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Photovoltaik im Raum Düsseldorf

Volt Energie projektiert in Düsseldorf, im Kreis Mettmann und im Rhein-Kreis Neuss. Alle weiteren Volt-Standorte finden Sie in der Übersicht.

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