Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen. Geplant vom Niederrhein aus.
Volt Energie projektiert Photovoltaikanlagen in Nordrhein-Westfalen — mit Büro und Lager in Krefeld, An der Elisabethkirche 42. Auf dieser Seite steht, was eine Anlage am Niederrhein wirklich bringt, was die Solarpflicht nach Landesbauordnung von Ihnen verlangt und welcher Netzbetreiber für Ihre Adresse zuständig ist. Mit Quellen, damit Sie es nachprüfen können.
Lohnt sich Photovoltaik am Niederrhein?
Der häufigste Einwand am Niederrhein lautet: „Hier scheint doch kaum die Sonne.“ Das stimmt — und führt trotzdem in die Irre, weil dabei zwei verschiedene Größen verwechselt werden.
Sonnenstunden zählen nur die Zeit, in der die Sonne direkt scheint. Globalstrahlung misst die gesamte Energie, die auf einen Quadratmeter trifft — einschließlich des diffusen Lichts bei bedecktem Himmel. Eine Photovoltaikanlage lebt von der Globalstrahlung, nicht von der Sonnenscheindauer. Genau hier liegt der Denkfehler:
| Mittel 1991–2020 | Krefeld | Leipzig | Unterschied |
|---|---|---|---|
| Sonnenstunden pro Jahr | 1.594 h | 1.723 h | +8,1 % |
| Globalstrahlung (zählt für den Ertrag) | 1.064 kWh/m² | 1.090 kWh/m² | +2,4 % |
Leipzig hat also gut acht Prozent mehr Sonnenstunden, aber nur zweieinhalb Prozent mehr nutzbare Strahlung. Wer vom einen auf das andere schließt, rechnet den Niederrhein systematisch schlechter, als er ist. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt liegt bei rund 1.086 kWh/m² und Jahr. Der Abstand zwischen Krefeld und dem deutschen Mittel beträgt damit rund zwei Prozent — er entscheidet nicht darüber, ob sich eine Anlage rechnet. Das tun Dachausrichtung, Verschattung, Eigenverbrauchsquote und der Strompreis.
Quelle: Deutscher Wetterdienst, Climate Data Center, Rasterdaten der vieljährigen Mittelwerte für Globalstrahlung und Sonnenscheindauer, Bezugszeitraum 1991–2020.
Photovoltaik-Ausbau in NRW 2026
Nordrhein-Westfalen liegt beim Zubau von Photovoltaik-Leistung bundesweit auf Rang zwei, hinter Bayern. Im ersten Halbjahr 2026 kamen 908 Megawatt hinzu; rund 690 Megawatt und damit etwa drei Viertel davon entfielen auf Dachanlagen, 41.282 der neuen Anlagen waren Gebäudeanlagen.
Gleichzeitig geht der Ausbau das zweite Jahr in Folge zurück. Schon im ersten Halbjahr 2025 war der Zubau auf knapp 90.000 Anlagen mit rund 940 Megawatt gesunken. Für Sie als Eigentümer heißt das vor allem eines: Die Handwerks- und Lieferkapazitäten sind derzeit nicht so überlastet wie in den Spitzenjahren — und das ändert sich erfahrungsgemäß, sobald ein Stichtag näher rückt.
Quelle: Landesverband Erneuerbare Energien NRW, Auswertung des Marktstammdatenregisters.
Was der 31. Dezember 2026 bedeutet
Für Anlagen, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 in Betrieb gehen, zahlt der Netzbetreiber bei Überschusseinspeisung 7,70 Cent je Kilowattstunde bis 10 Kilowatt, 6,66 Cent bis 40 Kilowatt und 5,44 Cent bis 100 Kilowatt. Bei Volleinspeisung sind es 12,22 Cent bis 10 Kilowatt. Dieser Satz gilt dann zwanzig Jahre lang plus den Rest des Inbetriebnahmejahres.
Der Regierungsentwurf für das EEG 2027 sieht vor, dass die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen zum 1. Januar 2027 entfällt. Für Anlagen unter 25 Kilowatt ist stattdessen ein Bonus von 1,5 Cent je Kilowattstunde für direkt vermarkteten Strom vorgesehen, längstens bis zum Ende des 48. Kalendermonats.
Zwei Einschränkungen, die dazugehören. Erstens: Das Gesetz ist noch nicht beschlossen — Bundestag und Bundesrat beraten, Einzelheiten können sich ändern. Zweitens: Entscheidend ist der Tag der Inbetriebnahme, nicht der Tag der Bestellung. Zwischen Auftrag und Inbetriebnahme liegen typischerweise acht bis zwölf Wochen, weil Lieferzeit, Montage und der Zählertausch durch den Netzbetreiber zusammenkommen. Wer den Stichtag sicher erreichen will, sollte das nicht auf die letzten Wochen des Jahres schieben.
Quellen: Bundesnetzagentur (aktuelle Fördersätze) und Bundestags-Drucksache 21/7867, Regierungsentwurf EEG 2027.
Die Solarpflicht in Nordrhein-Westfalen
NRW hat eine Solarpflicht. Sie steht in § 42a der Landesbauordnung und wird durch die Solaranlagen-Verordnung vom 6. Juni 2024 konkretisiert, die seit dem 19. Juni 2024 gilt. Betroffen sind Neubauten und die vollständige Erneuerung der Dachhaut.
Bei der Dacherneuerung genügt statt der Prozentregel auch eine Mindestleistung — das ist die Variante, die für die meisten Bestandshäuser praktisch relevant ist:
3 kWp
Wohngebäude mit höchstens zwei Wohneinheiten. Das ist der klassische Fall beim Einfamilien- oder Zweifamilienhaus.
4 kWp
Wohngebäude mit drei bis fünf Wohneinheiten.
8 kWp
Wohngebäude mit sechs bis zehn Wohneinheiten sowie Nichtwohngebäude.
Nachweis und Folgen. Eigentümer müssen die Erfüllung der Bauaufsichtsbehörde auf Verlangen nachweisen — mit dem Formular des Bauministeriums und einer Bestätigung über die Registrierung im Marktstammdatenregister. Die Unterlagen sind mindestens zehn Jahre aufzubewahren; die Bauaufsicht prüft jährlich stichprobenartig und setzt bei Verstößen eine Nacherfüllungsfrist von einem Jahr. Wer die Pflicht vorsätzlich oder fahrlässig nicht erfüllt, handelt ordnungswidrig: bis zu 5.000 Euro beim Ein- oder Zweifamilienhaus, bis zu 25.000 Euro beim Mehrfamilienhaus und bis zu 50.000 Euro bei Nichtwohngebäuden.
Die jüngste Novelle der Landesbauordnung vom 21. Juli 2026, in Kraft seit dem 1. September 2026, lässt die Solarpflicht unverändert. Die Verordnung sieht allerdings selbst vor, dass das zuständige Ministerium drei Jahre nach Beginn der Pflicht eine Evaluierung durchführt.
Quelle: recht.nrw.de, amtlicher Volltext der Solaranlagen-Verordnung NRW.
Wer ist Ihr Netzbetreiber?
Der Netzbetreiber ist nicht dasselbe wie Ihr Stromlieferant — und er ist es, der Ihre Anlage anschließt, den Zähler setzt und die Einspeisevergütung auszahlt. In NRW wechselt die Zuständigkeit von Gemeinde zu Gemeinde. In Krefeld ist die Verwechslungsgefahr besonders groß.
| Ort | Netzbetreiber | Worauf es ankommt |
|---|---|---|
| Krefeld | NGN Netzgesellschaft Niederrhein mbH | Nicht die SWK. Die SWK NETZE GmbH wurde zum 1. September 2016 in NGN umbenannt; die NGN betreibt die Stromnetze in Krefeld, Wachtendonk und Straelen. Die SWK ENERGIE GmbH ist Grundversorger, also Stromlieferant — für die Anmeldung ist sie nicht zuständig. |
| Düsseldorf | Netzgesellschaft Düsseldorf mbH | Betreibt das Versorgungsnetz im Stadtgebiet der Landeshauptstadt und ist dort zugleich grundzuständiger Messstellenbetreiber. |
| Neuss | Westnetz GmbH | Die Stadtwerke Neuss schreiben auf ihrer eigenen Stromseite: „Das Neusser Stromnetz betreibt die Westnetz GmbH.“ |
| Meerbusch | Stadtwerke Service Meerbusch Willich GmbH & Co. KG | Die Stromnetze der Muttergesellschaften sind seit dem 1. Januar 2019 an diese Gesellschaft verpachtet, die seither als Netzbetreiber auftritt. |
| Kaarst | Westnetz GmbH | So weist es die Landesübersicht der Strom-Grundversorger 2025 bis 2027 für das gesamte Gemeindegebiet aus. Grundversorger ist die E.ON Energie Deutschland GmbH — die Stadtwerke Kaarst sind Lieferant, nicht Netzbetreiber. |
| Ratingen | Netzbetreiber Ratingen (Stadtwerke Ratingen GmbH) | Anmeldungen laufen ausschließlich digital über das Netzportal. Erzeugungsanlagen ab 801 VA müssen durch ein Elektroinstallationsunternehmen angemeldet werden. |
| Hilden | Stadtwerke Hilden GmbH | Eigenes Mittelspannungsnetz mit 10.000 Volt, gespeist aus zwei Umspannanlagen, verteilt über 220 Ortsnetzstationen. |
| Langenfeld (Rhld.) | Westnetz GmbH | Für die Anmeldung ist damit Westnetz zuständig, nicht die Stadtwerke Langenfeld — diese verweisen auf ihrer Stromseite selbst auf „unseren Netzbetreiber Westnetz“. |
| Erkrath | Stadtwerke Erkrath GmbH | Steckerfertige Anlagen bis 800 VA Wechselrichter- und 2 kWp Modulleistung sind von der Anmeldung beim Netzbetreiber befreit; die Registrierung im Marktstammdatenregister bleibt Pflicht. |
Für Haan, Dormagen, Grevenbroich haben wir die Zuständigkeit nicht durch eine Betreiberquelle bestätigen können und nennen deshalb hier bewusst keinen Namen. Maßgeblich ist in diesen Fällen die amtliche Übersicht: Das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht als Regulierungskammer eine Liste, die für jede Gemeinde den Stromnetzbetreiber und den Grundversorger ausweist. Sie wird nach § 36 Absatz 2 EnWG alle drei Jahre zum Stichtag 1. Juli festgestellt und gilt derzeit für die Jahre 2025 bis 2027.
Sie müssen das nicht selbst herausfinden. Wir stellen die Anschlussanfrage, warten die Zusage ab, lassen die Inbetriebsetzung durch die Elektrofachkraft erklären und übernehmen die Registrierung im Marktstammdatenregister. Die muss nach § 5 Absatz 5 der Marktstammdatenregisterverordnung innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme erfolgen — eine Frist, an der die Vergütung hängt.
Und noch etwas, das oft für Unruhe sorgt: Einen neuen Hausanschluss brauchen Sie in aller Regel nicht. § 8 Absatz 1 Satz 2 EEG bestimmt, dass bei Anlagen bis insgesamt 30 Kilowatt auf einem Grundstück mit vorhandenem Netzanschluss genau dieser Anschluss als günstigster Verknüpfungspunkt gilt. Für ein Einfamilienhaus mit 8 bis 15 kWp ist die Frage damit erledigt.
Quellen: Regulierungskammer NRW, § 8 EEG und § 5 MaStRV.
Förderung 2026 — was wirklich geht
Wir sagen das lieber vorher als hinterher: Für private Dachanlagen gibt es in Nordrhein-Westfalen 2026 kaum direkte Landeszuschüsse. Das Programm progres.nrw – Klimaschutztechnik läuft zwar weiter, aber sein Speicher-Baustein richtet sich an Städte, Gemeinden und Kreise — nicht an Privathaushalte. Und für diesen Baustein nimmt die Bezirksregierung Arnsberg derzeit ohnehin keine Anträge an.
Was für Sie bleibt und tatsächlich zählt: der Nullsteuersatz auf Photovoltaikanlagen und Speicher, der KfW-Kredit 270 und kommunale Programme. In Krefeld gibt es mit „Klimafreundliches Wohnen“ ein eigenes Stadtprogramm — sein Topf ist derzeit ausgeschöpft, wurde aber schon einmal per Ratsbeschluss aufgestockt, woraufhin die Antragstellung sofort wieder offen war. Den aktuellen Stand zeigt die Stadt über eine Ampel auf krefeld.de/klimafreundlicheswohnen.
Eine Ausnahme mit echtem Geld: Über progres.nrw – Emissionsarme Mobilität ist die Förderung nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur an Mietgebäuden mit mindestens zwei Wohneinheiten und an Wohnungseigentumsanlagen seit dem 14. August 2026 wieder beantragbar, mit bis zu 40 Prozent und höchstens 1.500 Euro je Ladepunkt.
Alle Details zur PV-Förderung in NRW →
Quelle: Bezirksregierung Arnsberg, Förderprogramme Klimaschutz und Energiewende.
Photovoltaik in den Städten am Niederrhein und im Raum Düsseldorf
Für diese Orte haben wir eigene Seiten mit dem jeweiligen Netzbetreiber, der örtlichen Förderlage und den Besonderheiten der Bebauung. Die Einwohnerzahlen stammen aus der amtlichen Statistik; wo der Stichtag abweicht, steht er dabei.
Krefeld
230.738 Einwohner · Unser Standort · Büro und Lager
Düsseldorf
619.444 Einwohner · Landeshauptstadt
Neuss
153.767 Einwohner · Rhein-Kreis Neuss
Grevenbroich
65.605 Einwohner · Rhein-Kreis Neuss
Dormagen
63.619 Einwohner · Rhein-Kreis Neuss
Meerbusch
56.947 Einwohner · Rhein-Kreis Neuss
Hilden
54.859 Einwohner · Kreis Mettmann
Erkrath
43.555 Einwohner · Kreis Mettmann
Haan
29.973 Einwohner · Kreis Mettmann
Ratingen
Kreis Mettmann
Langenfeld
Kreis Mettmann
Kaarst
Rhein-Kreis Neuss
Quelle: IT.NRW, Statistisches Landesamt 500.810 Einwohner · kreisfreie Stadt · Netze Duisburg 267.176 Einwohner · kreisfreie Stadt · NEW Netz 101.298 Einwohner · Kreis Wesel · RheinNetz 78.227 Einwohner · Kreis Viersen · NEW Netz 50.557 Einwohner (Stand März 2026) · Kreis Viersen · Stadtwerke Service Meerbusch Willich 41.711 Einwohner · Kreis Viersen · Stadtwerke Nettetal 34.105 Einwohner (Stand 31.12.2024) · Kreis Viersen · Stadtwerke Kempen 29.251 Einwohner (Stand 31.12.2024) · Kreis Viersen · NEW NetzDuisburg
Mönchengladbach
Moers
Viersen
Willich
Nettetal
Kempen
Tönisvorst
In sechs Schritten zur PV-Anlage in NRW
Dach-Check und Erstgespräch
Wir sehen uns Ihr Dach an — Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Eindeckung, Zählerschrank. Am Niederrhein fahren wir dafür aus Krefeld los, nicht aus Sachsen.
Auslegung und Festpreis-Angebot
Sie bekommen eine konkrete Auslegung mit Ertragsprognose und einen Komplettpreis. Keine Positionen, die später „noch dazukommen“.
Anmeldung beim Netzbetreiber
Wir stellen die Anschlussanfrage bei dem Netzbetreiber, der für Ihre Adresse tatsächlich zuständig ist, und warten die Anschlusszusage ab.
Montage
Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Speicher, Wallbox. Für ein Einfamilienhaus meist ein bis zwei Tage.
Inbetriebsetzung und Zählertausch
Die Elektrofachkraft meldet die Fertigstellung, der Netzbetreiber setzt den neuen Zähler. Erst danach läuft die Einspeisung.
Marktstammdatenregister und Vergütung
Die Registrierung muss innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme erfolgen. Wir übernehmen sie, damit die Vergütung nicht an einer Frist hängen bleibt.
Häufige Fragen zu Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen
Ja — und der häufigste Einwand beruht auf einer Verwechslung. Krefeld hat rund 1.594 Sonnenstunden im Jahr, Leipzig 1.723, also gut acht Prozent mehr. Für den Ertrag zählt aber nicht die Sonnenscheindauer, sondern die Globalstrahlung, und die schließt das diffuse Licht bei bedecktem Himmel mit ein. Dort liegen Krefeld mit rund 1.064 und Leipzig mit rund 1.090 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr nur zweieinhalb Prozent auseinander. Wer von Sonnenstunden auf den Solarertrag schließt, rechnet den Niederrhein systematisch schlechter, als er ist. Grundlage sind die Rasterdaten des Deutschen Wetterdienstes im Mittel der Jahre 1991 bis 2020.
Für Neubauten und für die vollständige Erneuerung der Dachhaut ja. Rechtsgrundlage ist § 42a der Landesbauordnung NRW zusammen mit der Solaranlagen-Verordnung vom 6. Juni 2024, gültig seit dem 19. Juni 2024. Bei der Dacherneuerung genügt statt der Prozentregel auch eine Mindestleistung: 3 kWp bei Wohngebäuden mit bis zu zwei Wohneinheiten, 4 kWp bei drei bis fünf und 8 kWp bei sechs bis zehn Wohneinheiten. Die Erfüllung ist der Bauaufsicht auf Verlangen nachzuweisen, die Unterlagen sind zehn Jahre aufzubewahren. Wer die Pflicht versäumt, begeht eine Ordnungswidrigkeit — bis zu 5.000 Euro beim Ein- oder Zweifamilienhaus, bis zu 25.000 Euro beim Mehrfamilienhaus.
Weil sich die Vergütung danach ändern soll. Für Anlagen, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 in Betrieb gehen, zahlt der Netzbetreiber bei Überschusseinspeisung 7,70 Cent je Kilowattstunde bis 10 Kilowatt — zwanzig Jahre lang plus den Rest des Inbetriebnahmejahres. Der Regierungsentwurf für das EEG 2027 sieht vor, dass die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen zum 1. Januar 2027 entfällt. Zwei Einschränkungen, die dazugehören: Das Gesetz ist noch nicht beschlossen, Bundestag und Bundesrat beraten noch. Und entscheidend ist der Tag der Inbetriebnahme, nicht der Tag der Bestellung — bei acht bis zwölf Wochen Vorlauf sollte man das nicht auf die letzten Wochen schieben.
Das ist von Ort zu Ort verschieden und in Krefeld besonders verwechslungsanfällig: Dort ist die NGN der Netzbetreiber, die SWK ENERGIE dagegen nur der Stromlieferant. Die amtliche Zuordnung je Gemeinde führt die Regulierungskammer NRW; sie wird nach § 36 Absatz 2 EnWG alle drei Jahre zum 1. Juli festgestellt und gilt derzeit für 2025 bis 2027. Die Anmeldung übernehmen wir — von der Anschlussanfrage über die Inbetriebsetzungserklärung bis zur Registrierung im Marktstammdatenregister, die nach § 5 Absatz 5 der Marktstammdatenregisterverordnung innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme erfolgen muss.
In aller Regel nicht. § 8 Absatz 1 Satz 2 EEG bestimmt, dass bei Anlagen bis insgesamt 30 Kilowatt auf einem Grundstück mit vorhandenem Netzanschluss genau dieser Anschluss als günstigster Verknüpfungspunkt gilt. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 8 bis 15 kWp ist die Frage damit erledigt. Was fast immer getauscht wird, ist der Zähler.
Ehrliche Antwort: wenig direkte Zuschüsse. Das Landesprogramm progres.nrw – Klimaschutztechnik läuft zwar weiter, sein Speicher-Baustein richtet sich aber an Kommunen und nicht an Privathaushalte — und für diesen Baustein nimmt die Bezirksregierung Arnsberg derzeit ohnehin keine Anträge an. Für Privathaushalte zählen daher vor allem der Nullsteuersatz auf Photovoltaik, der KfW-Kredit 270 und kommunale Programme. In Krefeld gibt es mit „Klimafreundliches Wohnen“ ein eigenes Stadtprogramm; sein Topf ist derzeit ausgeschöpft, wurde aber schon einmal per Ratsbeschluss aufgestockt. Den aktuellen Stand zeigt die Stadt über eine Ampel auf ihrer Programmseite.
Der Firmensitz ist Leipzig, das zweite Büro mit Lager steht in Krefeld, An der Elisabethkirche 42 im Stadtteil Cracau. Module, Wechselrichter, Speicher und Montagematerial liegen damit in der Region und nicht in einem Zentrallager am anderen Ende Deutschlands. Für Aufmaß, Termine und Service ist der Weg entsprechend kurz.
Eine 10-kWp-Anlage ohne Speicher liegt bei uns ab 13.000 Euro, mit 10 kWh Speicher zwischen 19.000 und 23.000 Euro als Komplettpreis. Was Ihr Dach konkret kostet, hängt von Dachform, Eindeckung, Ausrichtung, Gerüstbedarf und Zählerschrank ab. Eine belastbare Zahl bekommen Sie in der kostenlosen Projektanalyse — nicht aus einem Onlinerechner.
Kostenlose Projektanalyse für Ihr Dach
Sie bekommen eine konkrete Auslegung mit Ertragsprognose und einen Komplettpreis — keine Spanne aus einem Onlinerechner. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.
Volt Energie GmbH · Büro und Lager Niederrhein: An der Elisabethkirche 42, 47799 Krefeld · Sitz: Riesaer Str. 62, 04328 Leipzig