Solaranlage von Volt Energie: Auf einem Ziegeldach wird das letzte Solarmodul in die Unterkonstruktion gesetzt
Photovoltaik · Spremberg/Grodk · Landkreis Spree-Neiße

Photovoltaik in Spremberg. Solar vom Projektierer.

Photovoltaik in Spremberg folgt eigenen Regeln: Zwei Drittel der Solaranlagen hängen am Stromnetz des Stadtwerks, der Rest an MITNETZ STROM, gut jedes fünfte Wohnhaus heizt mit Fernwärme aus dem Kraftwerk Schwarze Pumpe, und für die Altstadtdächer auf der Spreeinsel hat die Stadt im Juni 2026 eine eigene Solarregel beschlossen. Volt Energie plant Ihre Solaranlage in Spremberg schlüsselfertig, klärt vor der Planung, welcher Netzbetreiber und welche Satzung an Ihrer Adresse gelten, und bleibt bis zur ersten Einspeisevergütung Ihr Ansprechpartner. Die Montage ist im Preis enthalten.

Stand: Oktober 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr
1.312
kWh/m² in der Modulebene
5,8
kWp Median im Ort
2019
Erfahrung seit
1.200
€ Ersparnis/Jahr*

* Rechenbeispiel 10 kWp ohne Speicher: 4.500 kWh Haushaltsverbrauch, 30 % davon vom Dach, Netzstrom 0,37 €/kWh (BDEW 2026), Einspeisung 0,077 €/kWh, vor Betriebskosten.

Spremberg auf einen Blick

Solaranlage in Spremberg: Stadtwerksnetz, Fernwärme und die Satzung für die Spreeinsel

Zwei Netzbetreiber in einer Stadt

In Spremberg führt das eigene Stadtwerk, die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH (SWS), den größten Teil des Stromnetzes; allein im Niederspannungsnetz liegen nach ihren Angaben rund 289 Kilometer Kabel. Nach unserer Zählung im Marktstammdatenregister hängen 66 Prozent der gemeldeten Solaranlagen am Netz der Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH. Die übrigen 34 Prozent der gemeldeten Anlagen hängen am Netz der MITNETZ STROM (Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH). Wohin Ihre Anmeldung geht, entscheidet der Netzanschluss Ihres Hauses, nicht der Stromliefervertrag.

Fast drei von vier Häusern stehen frei

Beim Zensus 2022 hatte Spremberg 21.378 Einwohner und 5.852 Gebäude mit Wohnraum. 4.214 davon sind freistehende Häuser, 4.188 haben genau eine Wohnung, und 4.842 gehören Privatleuten. Das ist die Ausgangslage, in der eine Solaranlage am leichtesten zu planen ist: Eigentümer und Nutzer des Dachs sind dieselbe Person, und niemand muss eine Eigentümerversammlung überzeugen.

Rund 1.050 kWh je kWp im Spreetal

Für Spremberg setzt PVGIS 5.3, der Ertragsrechner der Europäischen Kommission, 1.312 kWh/m² auf einer 35 Grad geneigten Südfläche an. Zehn kWp erzeugen danach rund 10.500 kWh im Jahr, nach Abzug von 14 Prozent Verlust in Kabeln und Wechselrichter. Ein reines Ostdach liefert rund 8.380 kWh, ein reines Westdach rund 8.140 kWh, dafür mehr Strom am Morgen oder am Abend.

Dachkarte des Landes, Schatten vom Hang

Ein Solarkataster der Stadt Spremberg oder des Landkreises Spree-Neiße haben wir nicht gefunden. Das Land bietet mit dem Solaratlas Brandenburg eine Karte, in der Sie Ihre Adresse eingeben und die Eignung Ihres Dachs ablesen. Für eine Stadt im Spreetal mit Hanglagen wie am Georgenberg ist das nur ein erster Blick: Wie viel Schatten Nachbarhang, Baumreihe am Ufer oder Giebel nebenan werfen, rechnen wir am Luftbild und vor Ort nach.

Quellen: Zählung der PV-Anlagen nach Anschluss-Netzbetreiber im Marktstammdatenregister (Gemeindeschlüssel 12071372, Stand 27.09.2026, nachgezählt am 08.10.2026); Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH, Stromnetz, abgerufen am 08.10.2026; Zensus 2022, Stichtag 15.05.2022; PVGIS 5.3 der Europäischen Kommission, Abfrage für die Koordinaten der Stadtmitte am 08.10.2026.

Marktstammdatenregister

1.610 Solaranlagen, davon 446 Balkonkraftwerke: der Photovoltaik-Bestand in Spremberg

Am 8. Oktober 2026 führt das Register der Bundesnetzagentur für Spremberg 1.610 Solaranlagen in Betrieb mit zusammen 40,7 MW Bruttoleistung. Auffällig ist die Mischung: 1.122 Anlagen sitzen auf Gebäuden, 446 sind steckerfertige Geräte am Balkon oder an der Gartenlaube, und nur 42 stehen auf freier Fläche. Diese 42 bringen allerdings 15,5 MW, darunter eine Anlage mit 5,3 MW, die 2010 ans Netz ging, und der Solarpark Spremberg mit 3,6 MW aus dem Jahr 2011. Eine Gebäudeanlage hat im Median 7,7 kWp, über alle Anlagen gerechnet sind es 5,8 kWp, weil die vielen Balkongeräte den Wert drücken.

Den Schub brachten die Jahre 2023 und 2024 mit 325 und 342 neuen Anlagen. 2025 kamen 219 dazu, 2026 bis Anfang Oktober 166. Mehr als jede vierte Meldung in Spremberg ist ein Steckersolargerät, ein Hinweis darauf, wie viele Spremberger zur Miete wohnen und trotzdem Solarstrom nutzen wollen. Für neue Freiflächen hat die Stadtverordnetenversammlung im März 2026 den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 109 „Solarpark Groß Buckow“ gebilligt; auf Ihr Hausdach wirkt sich das nicht aus. Von unserem Lager in Leipzig sind es 200 Kilometer bis Spremberg, rund 136 Minuten Fahrt.

Quellen: Marktstammdatenregister, Einheiten mit Energieträger Solare Strahlungsenergie und Status „in Betrieb“ im Gemeindeschlüssel 12071372, Abruf 08.10.2026, eigene Auswertung; Stadt Spremberg/Grodk, Amtsblatt Nr. 3/2026 vom 20.03.2026.

Zensus 2022

Gut vier von zehn Häusern sind älter als 1950: was der Zensus über die Dächer in Spremberg verrät

Die Gebäudezählung des Zensus 2022 zeigt für Spremberg drei Gruppen von Dächern, die eine Solaranlage sehr unterschiedlich angehen: das alte Einfamilienhaus, das Haus aus den Neunzigern und das Mietshaus.

Gebäude mit Wohnraum in Spremberg/Grodk nach Merkmalen, Zensus 2022
MerkmalGebäude mit WohnraumAnteil
Gebäude mit Wohnraum insgesamt5.852100 %
freistehendes Haus4.21472,0 %
gereihtes Haus86214,7 %
Doppelhaushälfte59810,2 %
mit genau einer Wohnung4.18871,6 %
mit sieben oder mehr Wohnungen4237,2 %
gebaut vor 191981613,9 %
gebaut 1919 bis 19491.69829,0 %
gebaut 1950 bis 19891.34823,0 %
gebaut 1990 bis 19991.03817,7 %
gebaut ab 200094816,2 %
Eigentum von Privatpersonen4.84282,7 %

Quelle: Zensus 2022, ausgewählte Ergebnisse zu Gebäuden und Wohnungen für Spremberg/Grodk, Regionalschlüssel 120710372372, Stichtag 15.05.2022, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Baujahre ergeben wegen Geheimhaltung nicht genau die Gesamtzahl; Anteile gerundet.

Das alte Einfamilienhaus. 2.514 Spremberger Häuser stammen aus der Zeit vor 1950, die meisten davon aus den Jahren 1919 bis 1949. Bevor dort Module aufs Dach kommen, sehen wir uns Sparren, Lattung und Eindeckung an und rechnen die Zusatzlast nach. Fast immer betroffen ist der Zählerschrank: Für Zweirichtungszähler, Speicher und künftig das intelligente Messsystem braucht es oft einen neuen Zählerplatz. Diese Kosten gehören von Anfang an ins Angebot, nicht in einen Nachtrag.

Das Haus aus den Neunzigern. Nach 1950 ist in Spremberg in keinem Jahrzehnt so viel gebaut worden, das heute noch steht, wie zwischen 1990 und 1999: 1.038 Gebäude. Deren Dächer sind inzwischen rund 30 Jahre alt. Eine Solaranlage läuft 25 Jahre und länger; ist die Eindeckung absehbar am Ende, ist jetzt der günstigste Zeitpunkt, beides zusammen zu machen, weil das Gerüst nur einmal steht.

Das Mietshaus. Von den 12.820 Wohnungen in Spremberg sind 6.855 vermietet und nur 4.728 vom Eigentümer bewohnt. 2.503 Wohnungen gehören einer Genossenschaft, 2.430 der Kommune oder ihrem Wohnungsunternehmen, und 1.198 standen am Stichtag leer. Wer zur Miete wohnt, entscheidet nicht über das Dach; ihm bleibt das Steckersolargerät, und die 446 im Register gemeldeten Geräte zeigen, dass viele diesen Weg gehen. Für Vermieter mit eigenem Mehrfamilienhaus rechnen wir Mieterstrom oder die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung durch.

Heizung und Fernwärme

Gas, Fernwärme aus Schwarze Pumpe, sogar noch Kohle: wie Ihre Heizung die Größe der Solaranlage bestimmt

Die Hälfte der Spremberger Wohnhäuser heizt mit Gas (2.976 von 5.852). An zweiter Stelle steht die Fernwärme mit 1.265 Häusern, in denen aber 4.900 Wohnungen liegen, gut ein Drittel aller Wohnungen der Stadt. Dazu kommen 681 Häuser mit Öl, 332 mit Holz und 220, die zum Zensus-Stichtag noch mit Kohle heizten. Wärmepumpen, Solarthermie oder Geothermie nutzten erst 200 Häuser.

Die Spremberger Fernwärme kommt aus dem Kraftwerk Schwarze Pumpe der LEAG. Der alte Liefervertrag lief am 30. April 2026 aus; im Februar 2026 haben Stadtwerk und LEAG einen Folgevertrag bis Ende 2037 geschlossen, den beide Seiten nach Angabe der SWS zum 31. Dezember 2029 kündigen können. An Tagen ohne wirtschaftliche Braunkohlewärme springen ölbefeuerte Hilfskessel ein, und bis 2030 soll die Lieferung schrittweise auf CO₂-arme Erzeugung umgestellt werden. Parallel planen die SWS mit den Stadtwerken in Hoyerswerda und Weißwasser eigene grüne Wärme; im Gespräch sind Solarthermie, große Erdbeckenspeicher und Wärmepumpen. Über den Weg soll bis 2027 entschieden werden.

Was heißt das für Ihr Dach? Hängt Ihr Haus an der Fernwärme, planen wir die Solaranlage für Haushaltsstrom, Speicher und gegebenenfalls das E-Auto; eine Wärmepumpe ist dort selten der nächste Schritt. Heizen Sie noch mit Kohle, Öl oder einem alten Gaskessel, steht der Heizungstausch vermutlich in den nächsten Jahren an. Dann legen wir die Anlage so groß aus, dass sie später auch eine Wärmepumpe mitversorgt, und zeigen Ihnen beide Rechnungen nebeneinander, damit Gerüst und Netzanmeldung nicht zweimal anfallen.

Quellen: Zensus 2022, Gebäude und Wohnungen nach Energieträger der Heizung (wie oben); LEAG, Folgevertrag für die Wärmeversorgung, Meldung vom 23.02.2026; Städtische Werke Spremberg, Neuigkeiten vom 15.04.2025 und 03.03.2026, abgerufen am 08.10.2026.

Netzanmeldung SWS oder MITNETZ STROM

Photovoltaik in Spremberg anmelden: Netzanschlussportal der SWS oder Vorprüfung bei MITNETZ STROM

Liegt Ihr Haus im Netz des Stadtwerks, läuft die Anmeldung über das Netzanschlussportal der Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH. Dort gibt es eigene Menüpunkte für Photovoltaik, Speicher und Balkonkraftwerk, daneben für Wärmepumpe und Wallbox. Der Ablauf nach den Unterlagen des Stadtwerks:

  • Antrag vor dem Bau: Den Netzanschluss für die Anlage beantragt man, bevor sie errichtet wird. Das Portal fragt die Daten Schritt für Schritt ab.
  • Netzprüfung durch die SWS: Das Stadtwerk prüft, ob sein Netz die Anlage verkraftet, und teilt das Ergebnis schriftlich mit. Muss am Netz oder am Hausanschluss etwas verstärkt werden, kommt ein Kostenangebot.
  • Anschluss vom Elektroinstallateur: Ans Netz nehmen darf die Anlage nur ein zertifizierter Elektroinstallateur.
  • Fertigmeldung mit Formular ANA: Ist die Anlage fertig, geht die „Anmeldung zum Netzanschluss Strom (ANA)“ mit der Erklärung zur Inbetriebnahme an die SWS.
  • Eintrag im Marktstammdatenregister: Erst mit der Registrierungsbestätigung der Bundesnetzagentur zahlt die SWS die Einspeisevergütung. Fehlt sie bei der Fertigmeldung, wird sie nachgereicht.

Liegt Ihr Haus im Netz von MITNETZ STROM, beginnt alles mit einer kostenlosen Online-Prüfung, ob an Ihrer Adresse eingespeist werden kann. Danach folgt der Antrag im Portal des Netzbetreibers mit Modulen, Wechselrichter und Standort, möglichst einige Wochen vor dem Montagetermin; die Zusage erscheint im mein.Hausanschlussportal. Welches Netz für Ihre Adresse gilt, klären wir, bevor wir irgendetwas einreichen.

Für beide Netze gilt das Bundesrecht: Neue Dachanlagen, die seit dem 25. Februar 2025 ans Netz gehen, speisen höchstens 60 Prozent ihrer Modulleistung ein, bis ein intelligentes Messsystem mit Steuerungseinrichtung eingebaut ist. Mit Speicher und Verbrauch im Haus geht dadurch wenig verloren; wir rechnen die Grenze trotzdem in jede Ertragsprognose ein. Die Netzanmeldung bei SWS oder MITNETZ STROM ist im Preis enthalten.

Quellen: Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH, Netzanschlussportal, Stromnetz mit Formularen und das Portal selbst; MITNETZ STROM, Anlage anmelden; alle abgerufen am 08.10.2026.

Bauordnung, Gestaltungssatzung, Denkmalschutz

Solarmodule auf der Spreeinsel: was die neue Gestaltungssatzung der Spremberger Altstadt erlaubt

Außerhalb der Altstadt ist die Sache einfach: Eine Solaranlage auf dem Dach ist in Brandenburg nach § 61 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a BbgBO verfahrensfrei, einen Bauantrag brauchen Sie nicht. Eine Pflicht zur Solaranlage gibt es auch nicht, denn § 32a BbgBO ist seit dem 30. Juni 2026 aufgehoben. Anders auf der Spreeinsel, dem historischen Stadtkern zwischen Kantstraße, Töpferstraße, Schloßstraße, Georgenstraße, Pfortenstraße, Poststraße und Mühlenplatz.

Die neue Regel. Bisher ließ die Gestaltungssatzung „Spreeinsel“ Solar- und Photovoltaikanlagen nur auf der Dachseite zu, die von der Straße abgewandt ist. Am 24. Juni 2026 hat die Stadtverordnetenversammlung einstimmig die 2. Änderung beschlossen; bekannt gemacht ist sie im Amtsblatt Nr. 8 vom 10. Juli 2026. Ihr neuer § 5 verweist auf eine Karte der „Potentialflächen solare Energiegewinnung“. Auf den dort grün markierten Dachflächen sind Solaranlagen allgemein zulässig, auf den grau markierten ebenfalls, aber nur mit einem Gestaltungskonzept, das mit den beteiligten Behörden abgestimmt wird. Die Karte ist als Anlage 3 bei der Stadtverwaltung im Bürgerhaus am Markt einzusehen; wir sehen dort für Ihr Haus nach.

Wie die Module aussehen müssen. Die Satzung schreibt für die freigegebenen Flächen unter anderem vor:

  • dachparallel mit höchstens 0,30 Meter Aufbauhöhe über der Dachhaut oder bündig ins Dach integriert; Solardachziegel sind zulässig,
  • kein Modul über die Dachkante hinaus, gleichmäßige Abstände zu Traufe, First und Dachrändern, mehrere Modulflächen in einer Flucht,
  • Module zu geschlossenen rechteckigen Feldern zusammengefasst und blendfrei,
  • auf Flachdächern Aufständerung bis 15 Grad, von Straßen und Grünflächen aus höchstens untergeordnet sichtbar,
  • Wechselrichter, Verteiler und Speicher im Haus oder verdeckt unter den Modulen, keine sichtbaren Leitungen.

Denkmalbereich am Markt. Die Satzung teilt die Insel in zwei Zonen. Zone 1 ist der Denkmalbereich Markt – Lange Straße mit Bullwinkel – Lange Brücke – Kirchplatz, den die Denkmalliste des Landes als „Stadtkern mit Kirchplatz und Langer Straße bis Lange Brücke einschließlich Bullwinkel“ führt; dort gelten die höchsten Anforderungen an alles, was man von der Straße aus sieht. Zone 2 sind die Gassen und Dächer, die von den Plätzen aus nur untergeordnet zu sehen sind. Im Denkmalbereich und an Einzeldenkmalen braucht eine Solaranlage zusätzlich eine denkmalrechtliche Erlaubnis. Zuständig ist die untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Spree-Neiße im Kreishaus in Forst (Lausitz); der Antrag kostet nach Angabe des Landkreises bisher keine Gebühr. Die Brandenburger Verwaltungsvorschrift VV EED vom 20. Juli 2023 hält die Behörden an, Solaranlagen an Denkmalen in der Regel zuzulassen.

Quellen: Stadt Spremberg/Grodk, Amtsblatt Nr. 8/2026 vom 10.07.2026 (2. Änderung der Gestaltungssatzung „Spreeinsel“, Vorwort, §§ 1 und 5); Gestaltungssatzung „Spreeinsel“, Fassung August 2010; Landkreis Spree-Neiße, Denkmalrechtliche Erlaubnis; VV EED vom 20.07.2023; Brandenburgische Bauordnung; alle abgerufen am 08.10.2026.

Kosten 2026

Was eine Solaranlage in Spremberg 2026 kostet

Eine schlüsselfertige 10-kWp-Anlage kostet 2026 zwischen 14.400 und 19.400 Euro. Enthalten sind Planung, Module, Wechselrichter, Verkabelung, Netzanschluss und Montage. Mit 10-kWh-Speicher liegt das Paket bei 17.800 bis 24.100 Euro, eine Wallbox kostet 800 bis 2.200 Euro extra. Bei Volt geht es schlüsselfertig ab 10.000 € los, 10 kWp mit 8-kWh-Speicher gibt es ab 12.999 €.

Photovoltaik-Preise Spremberg 2026 nach Anlagenpaket
AnlagenpaketPreis 2026 (schlüsselfertig)Amortisation
10 kWp ohne Speicher14.400 – 19.400 €12 – 18 Jahre
10 kWp + 10 kWh Speicher17.800 – 24.100 €10 – 15 Jahre
+ Wallbox (optional)800 – 2.200 €—

Die Amortisationszeiten sind Modellrechnungen, keine Zusage. Sie verschieben sich mit Ertrag, Eigenverbrauch, Strompreis und Einspeisevergütung; Ihren Wert zeigt der Amortisationsrechner und später das Angebot für Ihr Dach.

In Spremberg treiben drei Dinge den Preis über die Untergrenze: ein Altbaudach, das vor den Modulen Arbeit braucht, ein Zählerschrank ohne Platz für den neuen Zähler und auf der Spreeinsel die Auflagen der Gestaltungssatzung, etwa schwarze Module in geschlossenen Feldern oder ein Wechselrichter, der ins Haus statt an die Fassade muss. Eine verlässliche Zahl nennen wir nach der kostenlosen Projektanalyse; eine Schätzung vorab liefert der Preisrechner.

Förderung, Stand Oktober 2026

Zuschuss für die Solaranlage in Spremberg? Was Stadt, Landkreis Spree-Neiße, Land und Bund tatsächlich bieten

Stadt Spremberg und Stadtwerk

Ein Förderprogramm der Stadt Spremberg/Grodk für private Solaranlagen, Speicher oder Balkonkraftwerke haben wir im Oktober 2026 nicht gefunden, auch nicht beim Stadtwerk. Die Fördergelder, über die in Spremberg gesprochen wird, fließen in die Wärmewende der Stadtwerke, nicht in private Dächer.

Landkreis Spree-Neiße und Land Brandenburg

Der Landkreis fördert private Dachanlagen nach unserem Stand nicht. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) hat kein PV-Zuschussprogramm für Eigenheime; ihre Speicherförderung richtet sich an Unternehmen und Stadtwerke. Sollte ein Programm dazukommen, steht es in Ihrem Angebot.

Bund: Steuer, Kredit, Vergütung

Der finanzielle Vorteil kommt aus dem Bundesrecht. Auf Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden fallen 0 % Umsatzsteuer an, finanzieren lässt sich die Anlage mit dem KfW-Kredit 270, und für eingespeisten Strom zahlt der Netzbetreiber, SWS oder MITNETZ STROM, die EEG-Vergütung. Den KfW-Zuschuss 442 gibt es nicht mehr.

Geprüft im Oktober 2026 auf den Seiten der Stadt Spremberg/Grodk, der Städtischen Werke Spremberg, des Landkreises Spree-Neiße, der ILB und der KfW.

Modellrechnungen

Modellrechnung für Spremberg: Südhaus, Heizungstausch und Altstadthaus mit Hofdach

Freistehendes Haus, Satteldach nach Süden

Angenommen wird eine Anlage mit 10 kWp auf der Südseite, 10.500 kWh Ertrag im Jahr und 4.500 kWh Haushaltsverbrauch. Ohne Speicher werden etwa 30 % des Bedarfs direkt vom Dach gedeckt, das ergibt rund 1.200 € Vorteil im Jahr. Mit einem 10-kWh-Speicher steigt der Anteil auf etwa 70 %, und der Vorteil wächst auf rund 1.730 € im Jahr.

Haus mit Kohle- oder Ölheizung vor dem Tausch

Angenommen werden 8 kWp, je zur Hälfte nach Osten und Westen, also rund 6.600 kWh im Jahr. Nach dem Wechsel auf eine Wärmepumpe braucht das Haus 4.000 kWh Haushaltsstrom und 4.000 kWh für die Heizung. Unterstellt, 2.200 kWh davon kommen direkt vom Dach, liegt der Vorteil bei rund 1.150 € im Jahr. Weil die Wärmepumpe vor allem im Winter läuft, ist der Anteil vom Dach hier bewusst vorsichtig angesetzt.

Altstadthaus auf der Spreeinsel, Hofseite nach Westen

Angenommen wird, dass die Satzungskarte nur die westliche Hofseite des Dachs freigibt und dort 5 kWp dachparallel in einem geschlossenen Feld Platz finden. Das ergibt rund 4.070 kWh im Jahr. Bei 3.000 kWh Verbrauch, von denen 30 % direkt genutzt werden, bringt das ohne Speicher rund 580 € im Jahr.

Die drei Häuser sind ausgedacht und stehen für typische Spremberger Gebäude, es sind keine Kundenprojekte. Gerechnet von Volt Energie GmbH mit PVGIS-5.3-Werten für Spremberg (1.050 kWh je kWp nach Süden, 838 nach Osten, 814 nach Westen), 0,37 €/kWh Netzstrom und 0,077 €/kWh Einspeisevergütung, ohne Betriebskosten und ohne die 60-Prozent-Grenze, Stand 2026. Was Ihr Dach bringt, hängt von Ausrichtung, Schatten, Verbrauch und Strompreis ab; das rechnen wir vor dem Angebot für Ihr Haus nach.

Ablauf

Vom richtigen Netzbetreiber bis zur ersten Vergütung: so läuft Ihre Anlage in Spremberg

01

Adresse prüfen

Zuerst klären wir, ob Ihr Haus am Netz der SWS oder von MITNETZ STROM hängt, ob es auf der Spreeinsel liegt und welche Farbe die Satzungskarte dort zeigt. Hang, Bäume und Nachbargiebel rechnen wir am Luftbild als Schatten ein.

02

Konzept und Anträge

Sie bekommen Belegung, Ertrag und Wirtschaftlichkeit, auf Wunsch mit und ohne künftige Wärmepumpe. Wir stellen den Antrag im Portal des zuständigen Netzbetreibers und, wo nötig, das Gestaltungskonzept oder den Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis.

03

Montage und Fertigmeldung

Nach der Zusage wird montiert, ohne Aufpreis für die Montage. Ein zertifizierter Elektroinstallateur nimmt die Anlage ans Netz, danach geht die Fertigmeldung an SWS oder MITNETZ STROM.

04

Register und Übergabe

Wir tragen Anlage und Speicher im Marktstammdatenregister ein und reichen die Bestätigung beim Netzbetreiber nach, damit die Vergütung fließt. Bei der Übergabe zeigen wir Ihnen Wechselrichter, Speicher und die App.

FAQ · Spremberg

Fragen von Hausbesitzern in Spremberg vor dem Kauf einer Solaranlage

Bei wem melde ich meine Solaranlage in Spremberg an? +

Meistens bei der Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH über deren Netzanschlussportal, aber nicht immer. Nach unserer Zählung im Marktstammdatenregister hängen 66 Prozent der gemeldeten Solaranlagen am Netz der Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH. Rund 34 Prozent der gemeldeten Anlagen hängen am Netz der MITNETZ STROM (Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH). Maßgeblich ist der Netzanschluss Ihres Hauses; wir klären ihn vorab und übernehmen die Anmeldung.

Darf ich auf der Spreeinsel Solarmodule aufs Dach setzen? +

Seit der 2. Änderung der Gestaltungssatzung „Spreeinsel“, beschlossen am 24.06.2026, ja, auf den Dachflächen, die die Karte der Satzung dafür vorsieht. Grün markierte Flächen sind allgemein zulässig, wenn die Module dachparallel, in geschlossenen Feldern und blendfrei verlegt werden; grau markierte nur mit abgestimmtem Gestaltungskonzept. Im Denkmalbereich am Markt und an der Langen Straße kommt eine denkmalrechtliche Erlaubnis des Landkreises hinzu.

Brauche ich in Spremberg eine Baugenehmigung für Photovoltaik? +

Nein. Solaranlagen auf Dächern sind nach § 61 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a der Brandenburgischen Bauordnung verfahrensfrei. Die Gestaltungssatzung der Spreeinsel und das Denkmalrecht gelten trotzdem, deshalb prüfen wir beides vor der Planung. Eine Solarpflicht gibt es in Brandenburg nicht mehr, § 32a BbgBO ist aufgehoben.

Mein Haus hat Fernwärme. Lohnt sich eine Solaranlage trotzdem? +

Ja, nur anders geplant. Weil die Wärme aus dem Netz der SWS kommt, rechnen wir die Anlage für Haushaltsstrom, Speicher und gegebenenfalls ein E-Auto, nicht für eine Wärmepumpe. Ein typisches Einfamilienhaus mit 4.500 kWh Verbrauch deckt ohne Speicher etwa 30 % davon vom Dach, mit Speicher meist 60 bis 75 %.

Gibt es in Spremberg einen Zuschuss für Photovoltaik? +

Von Stadt, Landkreis Spree-Neiße und Land haben wir im Oktober 2026 kein Programm für private Dachanlagen gefunden. Es bleiben die Bundesregeln: 0 % Umsatzsteuer bis 30 kWp, der KfW-Kredit 270 und die EEG-Vergütung für eingespeisten Strom.

Profitiert Spremberg vom Strukturwandel bei PV? +

Für private Dächer nicht. Die Bundesmittel für den Kohleausstieg fließen in der Lausitz in öffentliche Projekte, und die JTF-Unternehmensförderung Brandenburgs schließt PV-Anlagen aus. Für Ihr Dach gelten KfW-Kredit 270 und 0 % Umsatzsteuer bis 30 kWp.

Ich wohne zur Miete. Kann ich trotzdem Solarstrom nutzen? +

Ja, mit einem Steckersolargerät am Balkon, wenn der Vermieter der Befestigung zustimmt. In Spremberg sind bereits 446 solcher Geräte im Marktstammdatenregister eingetragen, mehr als jede vierte Meldung der Stadt. Das Portal der SWS führt dafür einen eigenen Menüpunkt; den Eintrag im Marktstammdatenregister brauchen Sie in jedem Fall.

Wie viel Strom liefert eine Solaranlage in Spremberg? +

Auf einem Süddach mit 35 Grad Neigung rechnet PVGIS für Spremberg mit rund 1.050 kWh je kWp und Jahr, eine 10-kWp-Anlage kommt also auf rund 10.500 kWh. Ein Ostdach liefert rund 838 kWh je kWp, ein Westdach rund 814 kWh.

Warum speist meine neue Anlage nur 60 Prozent ein? +

Das schreibt das EEG für neue Anlagen vor, die seit dem 25.02.2025 in Betrieb gehen, solange kein intelligentes Messsystem mit Steuerungseinrichtung eingebaut ist. Begrenzt wird nur, was ins Netz fließt. Was Haushalt und Speicher in diesem Moment aufnehmen, geht nicht verloren; mit Speicher ist der Verlust deshalb meist klein.

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PV in der Nähe

Diese Orte liegen am nächsten an Spremberg. Dazu steht, an wessen Stromnetz dort laut Marktstammdatenregister die meisten Solaranlagen hängen — bei diesem Netzbetreiber wird eine neue Anlage angemeldet:

Cottbusrund 21 km Luftlinie · überwiegend Elektroenergieversorgung Cottbus GmbH Forstrund 26 km Luftlinie · Netz: Netzgesellschaft Forst (Lausitz) mbH & Co. KG Senftenbergrund 27 km Luftlinie · Netz: Stadtwerke Senftenberg GmbH Kamenzrund 39 km Luftlinie · überwiegend ewag kamenz Energie und Wasserversorgung Aktiengesellschaft Lübbenaurund 43 km Luftlinie · Netz: Stadt- und Überlandwerke GmbH Bautzenrund 44 km Luftlinie · überwiegend Energie- und Wasserwerke Bautzen GmbH

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