Photovoltaik in Eller. Jedes Baujahr, ein eigener Plan.
In Eller stehen Altbau, Wiederaufbau und Neubau oft in derselben Straße — und jede Epoche hat ein anderes Dach, eine andere Tragreserve, einen anderen Zählerplatz. Deshalb messen wir vor Ort, statt aus einer Luftbildkarte zu planen. Material aus unserem Lager in Krefeld.
Der größte Stadtteil — und der mit den meisten Dachvarianten
Drei Bauepochen, dicht nebeneinander
Die Gebäudedatei der Stadt weist für Eller 3.395 Wohngebäude aus: 1.514 Ein- oder Zweifamilienhäuser (44,6 Prozent) und 1.881 Mehrfamilienhäuser. Nach Baujahr sortiert sind es 913 Gebäude vor 1949 (26,9 Prozent), 1.545 aus den Jahren 1949 bis 1969 (45,5 Prozent) und 315 nach 1990 (9,3 Prozent); rechnerisch verbleiben rund 620 Häuser aus den Jahrzehnten dazwischen (Gebäude in den Wohnquartieren von Düsseldorf, Stand 2017, Wohnquartiere zum Stadtteil aggregiert). Mit 30.974 Einwohnern zum 31.12.2025 ist Eller der größte der zehn Stadtteile dieser Reihe (Bevölkerungsstand in den Stadtteilen). Für die Planung heißt das: Eine Standardlösung für „Eller“ gibt es nicht, nur eine je Haus.
Was das Solarkataster kann — und wo es aufhört
Die Stadt betreibt ein Solarpotenzialkataster mit 224.177 erfassten Objekten: 23 Prozent gelten als sehr gut, 17 Prozent als gut und 2 Prozent als bedingt geeignet. Die Stadt nennt es selbst „eine unverbindliche Planungshilfe, die Laien und Fachleuten wichtige Hinweise für die Planung einer Solaranlage oder eines Gründachs gibt“. Zuletzt aktualisiert wurde es am 31.01.2024, die Höhendaten stammen laut Infoseite der Stadt aus einem Laserscan von 2012. Genau da liegt für Eller der Haken: Was seit 2012 an Gauben, Dachfenstern, Anbauten oder Außeneinheiten dazugekommen ist, kennt die Karte nicht. Für Gründächer gibt es zusätzlich das Gründachkataster.
Denkmalbereich Zentrum Eller seit 1986
Rund um den Gertrudisplatz gilt eine eigene Denkmalbereichssatzung (Stadtrecht 63_4.104). Sie ist die älteste der Düsseldorfer Bereichssatzungen: „1986 trat die Denkmalbereichssatzung zum Schutz des Ortskerns Eller in Kraft.“ Geschützt wird ausdrücklich „das Zentrum von Eller als ein Ganzes“ — das Kleinstadtbild der Zeit um 1900, nicht das einzelne Haus. Für Bauherren bedeutet das: Nach § 9 DSchG NRW sind in einem Denkmalbereich „alle Veränderungen oder Erneuerungen am denkmalgeschützten Erscheinungsbild erlaubnispflichtig“ (Untere Denkmalbehörde). Wer wenige Straßen weiter im Bestand der 1950er wohnt, ist davon nicht betroffen — die Grenze verläuft mitten durch den Stadtteil.
Eine Anmeldestelle für alle 3.395 Häuser
So verschieden die Dächer sind, der Weg ins Netz ist für jede Elleraner Adresse derselbe: Verteilnetzbetreiber ist die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH, die plant, baut und betreibt die Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetze der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Stadtwerke Düsseldorf AG beliefert als Grundversorger mit Strom, betreibt aber das Netz nicht — eine Verwechslung, die Wochen kostet. Die Erzeugungsanlage melden wir über das PV-Anmeldeverfahren im Kundenportal an. Für ein Balkonkraftwerk gilt das nicht mehr: Steckerfertige Anlagen müssen nur noch im Marktstammdatenregister eingetragen werden.
Die Anmeldung ist überall gleich — der Zählerplatz nicht
Der formale Ablauf unterscheidet sich in Eller durch nichts von dem in jedem anderen Düsseldorfer Stadtteil: Netzverträglichkeitsanfrage vor Baubeginn mit den Datenblättern von Modulen, Wechselrichter und Speicher, Einspeisezusage nach erfahrungsgemäß zwei bis vier Wochen, Montage, Inbetriebsetzung nach VDE-AR-N 4105 durch eine im Installateurverzeichnis der Netzgesellschaft eingetragene Elektrofachkraft, Zweirichtungszähler, Eintrag im Marktstammdatenregister spätestens einen Monat nach Inbetriebnahme. Wir führen diesen Schriftverkehr; Sie unterschreiben die Vollmacht.
Worüber in Eller tatsächlich der Termin entscheidet, steht eine Etage tiefer: im Hausanschlussraum. Bei einem Bestand, dessen größter Block aus den Jahren 1949 bis 1969 stammt, treffen wir regelmäßig auf Zählerplätze, die weder Platz für die Absicherung des Wechselrichters noch für Überspannungsschutz, Messtechnik oder einen späteren Speicher bieten. Die Technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers verlangen dann eine Erneuerung — und die ist kein Nachtrag, sondern ein eigenes Gewerk mit eigenem Termin. Wir prüfen den Zählerschrank deshalb beim Aufmaß, fotografieren ihn und rechnen die Erneuerung in das Angebot ein, statt sie später nachzuschieben. Was das kostet, steht offen unter Kosten Zählerschrank.
Zwei Dinge, die wir nie aus der Ferne entscheiden: ob der vorhandene Zählerschrank bleiben kann und ob die Hauptleitung den zusätzlichen Strom trägt. Beides sieht man nicht auf dem Luftbild und nicht im Kataster. Den kompletten Weg von der Anfrage bis zur Registrierung beschreibt der Leitfaden zur PV-Anmeldung.
Was auf dem Dach steht, verrät in Eller das Baujahr
Ein Stadtteil mit drei dominanten Bauepochen liefert drei Dachtypen — und für jeden gilt eine andere Prüfreihenfolge. Die folgende Übersicht ist kein Katalog, sondern die Liste dessen, was wir beim Aufmaß in Eller tatsächlich prüfen, sortiert nach dem Baualter, das die Gebäudedatei der Stadt für den Stadtteil ausweist.
| Bauepoche | Typische Dachform | Was wir vor Ort prüfen |
|---|---|---|
| vor 1949 — 913 Gebäude | Steiles Sattel- oder Krüppelwalmdach, Ziegel oder Schiefer, häufig Gauben | Sparrenquerschnitt und -abstand, Zustand von Lattung und Eindeckung, Restlebensdauer des Dachs |
| 1949 bis 1969 — 1.545 Gebäude | Flacher geneigtes Sattel- oder Walmdach, schlanke Sparren, wenige Aufbauten | Tragreserve für die zusätzliche Last, Zustand von Zählerplatz und Hauptleitung, Leitungsweg zum Wechselrichter |
| nach 1990 — 315 Gebäude | Sattel- und Pultdach, teils Flachdach mit Attika | Belegbarkeit ohne Ertüchtigung, vorhandene Leerrohre, Reserve im Zählerschrank für Speicher und Ladepunkt |
Baujahresverteilung und Gebäudezahlen: Gebäude in den Wohnquartieren von Düsseldorf, Datei 2017, Wohnquartiere zum Stadtteil Eller aggregiert. Die verbleibenden rund 620 Gebäude entfallen auf die Baujahre zwischen 1970 und 1990, für die die Datei keine eigene Spalte führt.
Warum wir dafür auf den Dachboden steigen, statt die Fläche aus dem Kataster zu übernehmen: Die Höhendaten des Katasters stammen aus dem Laserscan von 2012. Seitdem sind in Eller Gauben ausgebaut, Dachfenster gesetzt, Anbauten errichtet und Außeneinheiten aufgestellt worden. Die Karte zeigt dann eine zusammenhängende Fläche, die eine Gaube längst in zwei Hälften teilt — und ein Angebot, das auf dieser Fläche beruht, wird auf der Baustelle teurer oder kleiner. Beim Aufmaß nehmen wir Sparrenquerschnitt und Sparrenabstand direkt am Holz auf, messen den Kaminversatz und protokollieren die Verschattung über den Tagesverlauf. Liegt das Haus im Denkmalbereich rund um den Gertrudisplatz, kommt die Frage der Sichtbarkeit vom Straßenraum dazu.
Unabhängig vom Baujahr gilt: Aufdach-Photovoltaik ist nach § 62 Abs. 1 Nr. 3a BauO NRW verfahrensfrei, ein Bauantrag entfällt also. Wer die Dachhaut vollständig erneuert, fällt seit dem 1. Januar 2026 unter die Solarpflicht des § 42a BauO NRW (Solaranlagen-Verordnung NRW, Überblick unter Solarpflicht). Im Denkmalbereich bleibt die denkmalrechtliche Erlaubnis ein eigener, davon unabhängiger Weg.
Was wir in Eller bauen — je nach dem, was da steht
Belegung nach Dachform
Ein steiles Süd-Satteldach bekommt eine andere Belegung als ein Walmdach mit vier kleinen Flächen oder ein flach geneigtes Nachkriegsdach. Wir planen um Gauben, Kamine und Dachfenster herum statt über sie hinweg, wählen das Modulformat nach der nutzbaren Feldbreite und rechnen die Stränge so, dass ein verschatteter Bereich nicht den ganzen Strang mitzieht. Was Ost-West gegenüber Süd bedeutet, steht im Vergleich Ost-West gegen Süd.
Speicher nach Lastprofil, nicht nach Faustregel
Unser Standard ist der Sigenergy SigenStor — Hybrid-Wechselrichter und Batterie in einem modularen Gerät. Die Kapazität leiten wir aus Ihrem Jahresverbrauch und Ihrem Tagesrhythmus ab, nicht aus der Anlagenleistung: Ein Haushalt, der abends kocht und morgens aus dem Haus ist, braucht eine andere Größe als ein Homeoffice. Eine erste Schätzung liefert der Speichergrößen-Rechner.
Garagendach und Carport als Zweitfläche
Wenn das Hauptdach durch Gauben, Nordausrichtung oder einen ungünstig stehenden Baum wenig hergibt, lohnt der Blick auf Garage und Carport. Zu klären sind drei Dinge: ob die Garagendecke die Zusatzlast trägt, wie die Leitung frostfrei ins Haus kommt und ob die Fläche den Aufwand für ein eigenes Montagesystem überhaupt trägt. Wir rechnen das getrennt aus und sagen offen, wenn es sich nicht lohnt.
Preise in Eller: Warum wir messen, bevor wir rechnen
Die bundesweite Spanne für eine schlüsselfertige Anlage mit 10 Kilowatt Peak liegt 2026 bei 14.400 bis 19.400 Euro, mit einem 10-Kilowattstunden-Speicher bei 17.800 bis 24.100 Euro; eine Wallbox kostet zusätzlich 800 bis 2.200 Euro. Photovoltaik und Speicher sind nach § 12 Abs. 3 UStG von der Umsatzsteuer befreit, beim Wallbox-Preis ist sie enthalten. Es sind Endpreise — was drinsteht, steht auch im Angebot.
| Ausbaustufe | Preis 2026 schlüsselfertig | Amortisation |
|---|---|---|
| 10 kWp ohne Speicher | 14.400 – 19.400 € | 12 – 17 Jahre |
| 10 kWp plus 10 kWh Speicher | 17.800 – 24.100 € | 10 – 15 Jahre |
| Wallbox (optional) | 800 – 2.200 € | — |
Die Amortisationsdauer ist eine Modellrechnung, keine Zusage; sie hängt an Jahresertrag, Eigenverbrauchsanteil, Strompreis und Einspeisevergütung. Im Bestand der 1950er und 1960er Jahre kommt häufig die Erneuerung des Zählerschranks hinzu — wir weisen sie im Angebot getrennt aus. Ihren Wert rechnen wir im Amortisationsrechner.
In Eller ist diese Spanne keine Verhandlungssache, sondern ein Abbild des Gebäudebestands. Ein Haus von 1962 mit flach geneigtem Walmdach, schlanken Sparren und einem Zählerplatz aus derselben Zeit landet im oberen Bereich, weil Ertüchtigung, neuer Zählerschrank und längere Leitungswege dazukommen. Ein freistehendes Haus von 1998 mit unverschattetem Süddach und Leerrohr bis zum Zählerschrank landet unten. Deshalb rechnen wir erst nach dem Aufmaß: Ein Preis, der aus einer Luftbildfläche von 2012 abgeleitet wird, hält auf der Baustelle nicht. Was der Strom einbringt, den Sie nicht selbst verbrauchen, ist dagegen gesetzlich fixiert — 7,70 ct/kWh bei Überschusseinspeisung, 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung für Anlagen bis 10 Kilowatt Peak mit Inbetriebnahme ab dem 1. August 2026 (Einspeisevergütung 2026).
Welche Posten hinter der Summe stehen, schlüsselt Photovoltaik-Kosten 2026 auf; eine Zahl für Ihr Elleraner Dach bekommen Sie nach der Begehung.
2026 zählen zwei Bundesregelungen — das Stadtprogramm pausiert
Umsatzsteuer und Einkommensteuer: ohne Antrag
Die beiden wirksamsten Entlastungen kommen ganz ohne Formular. Auf Lieferung und Montage von Photovoltaikanlagen und Speichern fällt nach § 12 Abs. 3 UStG keine Umsatzsteuer an, und die Einnahmen aus dem Betrieb bleiben nach § 3 Nr. 72 EStG einkommensteuerfrei: bis 30 Kilowatt Peak bei Ein- und Zweifamilienhäusern, bis 15 Kilowatt Peak je Wohn- oder Gewerbeeinheit bei den übrigen Gebäuden. Bei 1.514 Ein- und Zweifamilienhäusern im Stadtteil betrifft die erste Grenze die Mehrheit der Elleraner Bauherren — und sie liegt weit über dem, was ein normales Hausdach trägt.
KfW 270: Kredit statt Zuschuss
Einen Bundeszuschuss für Photovoltaik gibt es nicht. Was es gibt, ist zinsgünstiges Fremdkapital: Der KfW-Kredit 270 deckt bis zu 100 Prozent der Investition in Anlage und Speicher ab und wird nicht bei der KfW, sondern über Ihre Hausbank beantragt — vor Auftragsvergabe, nicht danach. Gerade wenn im selben Zug der Zählerschrank erneuert wird, lohnt es sich, den Gesamtbetrag zu finanzieren statt nur die Module. Weitere Wege zeigt Solaranlage finanzieren.
Landeshauptstadt: derzeit keine neuen Anträge
Das kommunale Programm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten“ ist ausgesetzt; neue Anträge nimmt die Stadt nach eigener Auskunft aktuell nicht an, bereits bewilligte oder eingereichte Anträge bleiben davon unberührt (Programmseite der Landeshauptstadt, abgerufen am 21.09.2026). Die zugrunde liegende Richtlinie vom 12.12.2024 nannte 1.000 Euro Grundförderung, 200 Euro je Kilowatt Peak und 250 Euro je Kilowattstunde Speicherkapazität. Wir führen diese Beträge in keiner Kalkulation als gesetzt — wer sie einplant, plant mit Geld, das es gerade nicht gibt. Alle aktuellen Programme mit Quelle: Förderung NRW 2026.
So gehen wir in Eller vor
Aufmaß am Haus, nicht am Bildschirm
Wir nehmen Dachfläche, Sparren, Eindeckung, Verschattung, Zählerschrank und Leitungsweg vor Ort auf und gleichen sie mit dem Kataster ab. Eine erste Einschätzung vorab liefert der Online-Dach-Check.
Angebot passend zum Baujahr
Sie bekommen ein Anlagenkonzept mit Modulbelegung, Strangplanung, Speicheroption und einer klaren Aussage, ob der Zählerschrank bleiben kann. Notwendige Ertüchtigungen stehen als eigene Position drin, nicht im Kleingedruckten.
Netzanfrage und Zählerplatz
Wir stellen die Netzverträglichkeitsanfrage bei der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH und koordinieren parallel Zählerschrank und Zweirichtungszähler. Liegt das Haus im Denkmalbereich Zentrum Eller, kommt die Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde dazu.
Montage in zwei bis drei Tagen
Material aus dem Lager in Krefeld, kurze Wege. Danach Inbetriebsetzung, Eintrag im Marktstammdatenregister, Einweisung an Ihrem Gerät und Monitoring per App.
Häufige Fragen zu PV in Eller
In den allermeisten Fällen ja. Dächer dieser Bauzeit sind häufig mit schlankeren Sparren und größeren Sparrenabständen gebaut als heute üblich, tragen aber dennoch die zusätzliche Last einer Aufdachanlage, die pro Quadratmeter deutlich unter dem Gewicht einer Schneelast liegt. Entscheidend ist der Zustand: Ist die Lattung morsch oder die Eindeckung am Ende ihrer Lebensdauer, wird nicht darauf montiert; wir empfehlen dann, Dach und Anlage zusammen zu machen — dann steht das Gerüst nur einmal. Beurteilt wird das beim Aufmaß am Holz, nicht nach Baujahrtabelle.
Als Einstieg gut, als Planungsgrundlage nicht ausreichend. Die Stadt bezeichnet es selbst als unverbindliche Planungshilfe; die Höhendaten stammen aus einem Laserscan von 2012, die letzte Aktualisierung war am 31.01.2024. In einem Stadtteil, in dem seither Gauben ausgebaut, Dachfenster gesetzt und Anbauten errichtet wurden, weicht die angezeigte nutzbare Fläche regelmäßig von der tatsächlichen ab. Wir nutzen das Kataster für die erste Orientierung und ersetzen es vor dem Angebot durch ein Aufmaß.
Dort greift die Denkmalbereichssatzung von 1986, die das Zentrum von Eller als Ganzes schützt — also das Ortsbild, nicht jedes einzelne Bauteil. Jede Veränderung am geschützten Erscheinungsbild ist nach § 9 DSchG NRW erlaubnispflichtig, eine Aufdachanlage also erlaubnispflichtig, aber nicht ausgeschlossen. Erfahrungsgemäß tragfähig sind dachparallele, matte Module auf der vom Platz abgewandten Fläche. Wenige Straßen weiter, außerhalb des Satzungsgebiets, entfällt dieser Schritt vollständig.
Ja, wenn drei Bedingungen stimmen: Die Decke trägt die zusätzliche Last, es gibt einen sinnvollen Leitungsweg ins Haus, und die Fläche ist groß genug, dass sich ein eigenes Montagesystem rechnet. Garagendächer sind oft flach und dann ideal für eine flache Aufständerung. Was sie selten hergeben, ist die Leistung eines vollen Hausdachs — als Ergänzung zu einer verschatteten Hauptfläche lohnen sie sich häufiger als als Ersatz.
Sichere Anzeichen sind alte Schraubsicherungen statt Leitungsschutzschalter, ein Zählerbrett aus Holz oder schlicht kein freier Platz für zusätzliche Automaten. Verbindlich ist aber nur die Prüfung nach den Technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers, und die macht unsere Elektrofachkraft beim Aufmaß. Im Elleraner Bestand der Jahre 1949 bis 1969 — dem größten Block im Stadtteil — kommt die Erneuerung häufiger vor als im Neubau. Wir weisen sie im Angebot als eigene Position aus.
Nicht zwangsläufig nur nach Süden. Ein Walmdach hat vier kleinere Teilflächen, von denen sich meist zwei sinnvoll belegen lassen. Eine Ost-West-Belegung liefert weniger Mittagsspitze, dafür ein breiteres Tagesprofil — morgens und abends, also dann, wenn im Haus tatsächlich Strom verbraucht wird. Für den Eigenverbrauch ist das oft günstiger als die reine Südausrichtung. Wir legen beide Varianten nebeneinander, bevor Sie entscheiden.
Bei der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH, dem Verteilnetzbetreiber für das gesamte Stadtgebiet. Nicht bei den Stadtwerken Düsseldorf AG — die liefern als Grundversorger Strom, betreiben aber das Netz nicht. Anfrage, Einspeisezusage, Inbetriebsetzung und Zähleranmeldung laufen über uns; die Inbetriebnahmemeldung darf ohnehin nur ein im Installateurverzeichnis eingetragener Betrieb stellen.
Bei einem Einfamilienhaus ohne Überraschungen sechs bis zehn Wochen. Zwei bis vier Wochen davon entfallen auf die Netzverträglichkeitsprüfung, zwei bis drei Tage auf die Montage. Verlängern können den Weg zwei Dinge, die es in Eller häufiger gibt als anderswo: eine nötige Erneuerung des Zählerschranks, die einen eigenen Termin mit dem Messstellenbetreiber braucht, und die denkmalrechtliche Erlaubnis für Häuser im geschützten Ortskern.
PV in der Nähe
In Düsseldorf ist die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH für alle Stadtteile zuständig — an der Stadtgrenze wechselt der Netzbetreiber. Deshalb steht er bei jedem Nachbarort dabei: